Naturpark Ötscher-Tormäuer: Schulen miteinbinden. Naturparkzentrum, Naturvermittler und Naturparkschulen rücken zusammen und planen gemeinsame Projekte.

Erstellt am 29. März 2017 (04:14)
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Wienerbruck
weinfranz.at

Bereits zum dritten Mal öffnet die Ötscher-Basis am 1. Mai in Wienerbruck ihre Tore für Wanderer. Doch auch die ruhigere Winterzeit wurde sinnvoll genutzt, um sich anderen Aufgaben zu widmen.

Eine der vier Säulen des Naturparks ist die Säule Bildung. Daher wird eine verbesserte Zusammenarbeit zwischen dem Naturparkzentrum und den Naturparkschulen, Annaberg, Mitterbach, St. Anton, Puchenstuben und Gaming, angestrebt. Dazu wurde ein Team, bestehend aus Vertretern der Naturparkschulen, Naturvermittlern sowie Mitarbeitern des Naturparks, zusammengestellt.

Mit dabei ist auch die Umweltpädagogin Sarah Ehmann vom Naturpark. „Aus der engeren Zusammenarbeit ergeben sich Vorteile für alle Beteiligten, vor allem aber für die Kinder. Zurzeit schreibe ich meine Bachelorarbeit genau zu diesem Thema. Ich versuche, die Kooperation möglichst fruchtbar für alle zu gestalten.“

Bäume pflanzen, Bären bemalen und wandern

Im nächsten Jahr sollen einige Projekte gemeinsam umgesetzt werden. Dazu zählt unter anderem ein Wandertag im Naturpark mit einem Naturvermittler. Außerdem werden die pädagogischen Mitarbeiter des Naturparks die Schulen besuchen und einen Halbtag zu ausgewählten Themen mit den Kindern gemeinsam gestalten.

Auch das wichtige Thema Hochlagenobst hat in die Schulen Einzug gefunden. So werden mit den Schülern Bäume gepflanzt. Des Weiteren werden die Kinder in der Schule Holz-Ötscherbären bemalen. Diese werden an verschiedenen Stellen verkauft und ein Teil der Einnahmen steht den Schulen für gemeinsame Projekte zur Verfügung. „Diese gemeinsamen Aktionen sind ein wesentlicher Teil des Bildungsauftrages des Naturparks.

Es ist großartig zu sehen, wie konstruktiv die Arbeitstreffen mit den Pädagoginnen der Schulen und den Vermittlern sind“, weiß Florian Schublach vom Naturpark.