Bründl freut sich auf Ärztin. Sandra Deuretzbacher wird ab 1. Jänner 2020 ihre Praxis in St. Georgen betreiben.

Von Karin Katona. Erstellt am 13. September 2019 (04:50)
Karin Katona
Am 1. Jänner 2020 wird Allgemeinmedizinerin Sandra Deuretzbacher – im Bild mit Tochter Vivian, Vizebürgermeister Alois Mellmer und Bürgermeister Stefan Schuster ihre Praxis in St. Georgen eröffnen.

Sie ist vielen Menschen im Bezirk keine Unbekannte: Unter anderem durch ihre Tätigkeit als Ärztin im Landesklinikum Scheibbs, als Chirurgin, langjährige Notärztin, Kontrollärztin der NÖGKK-Bezirksstelle in Scheibbs und Vertretung vieler Hausärzte in der Region hat Allgemeinmedizinerin Sandra Deuretzbacher bereits viele Patienten aus der Region betreut. Am 1. Jänner wird die Scheibbser Ärztin ihre Ordination in St. Georgen an der Leys eröffnen.

Bis dahin werden, kündigt Deuretzbacher an, an der Arztordination noch einige Änderungen vorgenommen: „Da wir mit einem höheren Patientenaufkommen rechnen, wird dazugebaut, sodass die Fläche sich etwa verdoppelt.“ Die Ordination wird von Montag bis Donnerstag von 8 bis 12 Uhr sowie am Mittwochnachmittag von 14 bis 18 Uhr geöffnet sein. Nach wie vor wird die Allgemeinmedizinerin ihre Patienten aus der Hausapotheke mit Medikamenten versorgen können.

„Hatte immer besondere Beziehung zum Ort“

Mit Bründl verbinden Sandra Deuretzbacher, die mit ihrer Tochter in Scheibbs lebt, auch familiäre Wurzeln: „Ich habe daher immer eine besondere Beziehung zu diesem Ort gehabt. Ich freue mich, dass ich jetzt hier als niedergelassene Ärztin arbeiten darf – zumal sowohl die Zusammenarbeit mit der Gemeinde, als auch mit den Kollegen aus den Nachbargemeinden hervorragend ist.“ Schon seit einiger Zeit habe sie sich mit dem Gedanken an eine eigene Ordination getragen, „jetzt hat es, vom Zeitpunkt, vom Ort und meiner familiären Situation her, einfach rundum gepasst.“

Auch VP-Bürgermeister Stefan Schuster strahlt: „Der Ärztemangel in der Region ist teilweise so schlimm, dass viele Menschen gar keinen Hausarzt mehr haben. Wir als Gemeinde sind froh, dass wir unseren Bürgern eine zeitgemäße medizinische Versorgung bieten können.“