Die Bründler Drehscheibe. Mit der Bründler Drehscheibe möchte der St. Georgener Wirtschaftsbund mit Obfrau Margit Aigelsreiter die vielen Betriebe vor Ort noch stärker vor den Vorhang holen.

Von Raimund Holzer. Erstellt am 03. Februar 2018 (05:00)
Raimund Holzer
WK-Bezirksobfrau Erika Pruckner, WB-Obfrau Margit Aigelsreiter und Vizebürgermeister Alois Mellmer (von links) bei der Maxi-Version der Drehscheibe, wo die Besucher Preise gewinnen konnten.

Knapp 50 Betriebe gibt es in der kleinen Melktalgemeinde – weit mehr, als man eigentlich erwarten würde. Diese einheimischen Unternehmen noch stärker in den Fokus der „Bründler“ zu rücken, hat sich Wirtschaftsbund-Obfrau Margit Aigelsreiter zum Vorsatz gemacht.

Mit der Bründler Drehscheibe, die bei den Betrieben und in der Gemeinde erhältlich ist und auch als Kurzparkscheibe verwendet werden kann, möchten Aigelsreiter und ihr Team die Firmen noch mehr in Szene setzen.

„Ein Ort funktioniert nur, wenn man zusammenhält“Erika Pruckner

Lob für die Aktion gab es von der Wirtschaftskammer (WK): „Ein Ort funktioniert nur, wenn man zusammenhält“, sagte Obfrau Erika Pruckner, der die neue Idee gefiel.

Und auch Vizebürgermeister Alois Mellmer (ÖVP) freute sich über das „aktive Team“ im Wirtschaftsbund, der vor einigen Jahren „wiederbelebt“ worden war. Allerdings sprach Mellmer auch einen großen Wermutstropfen in der wirtschaftlichen Entwicklung von St. Georgen an.

„Wir haben aus der NÖN erfahren, dass unsere Raiffeisenbank geschlossen werden soll“, sagte der Stellvertreter von Ortschef Stefan Schuster. „Für uns als Gemeinde ist es schwer genug, die Infrastruktureinrichtungen, die wir haben, zu halten. Das gelingt auch nur, wenn der Bevölkerungsstand annähernd gleich bleibt.“

Aktivitäten wie diese sollen bei diesem Vorhaben helfen.