Gault&Millau: Zwei Wirte aus dem Bezirk Scheibbs als „Tipp“

„Hueber – der Wirt“ in St. Georgen an der Leys und Gasthaus Kummer in Gresten werden in Top-Restaurant-Führer empfohlen.

Erstellt am 01. Dezember 2021 | 04:59
Lesezeit: 1 Min

Zwei Wirte aus dem Bezirk Scheibbs haben es als „Tipp“ in den Gault Millau 2022 geschafft: Stefan Hueber aus St. Georgen an der Leys und die Familie Kummer mit ihrem „Gasthaus zum grünen Baum“ in Gresten.

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Freudensprünge löst die Erwähnung im bekanntesten Restaurantführer bei Stefan Hueber aber nicht aus. „Ich habe keine Tester gesehen, die Kritik im Gault Millau ist aus unserer Homepage herauskopiert.“ Mehr am Herzen als alle Auszeichnungen liege ihm ohnehin Zufriedenheit und Lob seiner Gäste. Und über die könne er sich nicht beklagen: „Wir haben mittlerweile ein Einzugsgebiet bis Wien. An den Öffnungstagen, die wir heuer hatten, war der Zuspruch enorm.“ Die Hoffnung, am 13. Dezember öffnen zu dürfen, sei unrealistisch, fürchtet Hueber. „Wir werden auskochen, zunächst auf unregelmäßiger Basis, was es gibt, kommt online.“

Wirtin Renate Kummer vom „Gasthaus zum grünen Baum“ in Gresten freut sich bereits zum fünften Mal über die Erwähnung im Gault Millau. „Auch, wenn der Führer in unserer Umgebung vielleicht nicht so gelesen wird, ist es doch eine große Ehre.“ Im vierten Lockdown wird im Gasthaus Kummer wieder ausgekocht, täglich von Dienstag bis Freitag gibt es auch ein Menü. Die Sorge von Renate Kummer gilt jetzt besonders ihren vier Lehrlingen: „Sie haben ein Jahr ihrer Berufsausbildung verloren. Sowohl im Betrieb als auch in der Berufsschule hat das Praktische gefehlt. Hier muss unbedingt eine Lösung her.“ Sie selbst organisiert für ihre Lehrlinge „Schultage“ im Betrieb: „Sie sollen bei mir ja etwas lernen.“