Neues Haus als Symbol für gelebte Gemeinschaft. Eröffnung: Über 400 Gäste feierten mit Feuerwehr und Musikverein am Sonntag die offizielle Eröffnung des neuen gemeinsamen Hauses.

Von Christian Eplinger. Erstellt am 12. September 2017 (05:22)
Dieser Artikel ist älter als ein Jahr

„Bei guter Zusammenarbeit kann auch eine kleine Gemeinschaft Großes leisten.“ Dieser Leitspruch von Bürgermeister Stefan Schuster zog sich am Sonntag durch sämtliche Eröffnungsreden und das große Eröffnungsfest des neu errichteten Bründler Feuerwehr- und Musikvereinsgebäudes.

Der 1,75 Millionen Euro teure Bau war ein Gemeinschaftsprojekt von Gemeinde, Land, Feuerwehr und Musikverein. Dabei brachten sich FF und Musikverein mit mehr als 11.500 freiwillig geleisteten Arbeitsstunden sowie einem stattlichen Geldbetrag von 70.000 Euro ein. Für die Bründler Feuerwehr- und Musikkameraden ging damit ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung. Denn die ersten Pläne für einen Neubau des FF-Hauses gab es schon 2010. 2012 entschied sich auch der Musikverein, sich dem Projekt anzuschließen. Der nächste Plan entstand und wurde wieder verworfen. „Zu groß und zu teuer, hieß es damals bei Land und Gemeinde. Und wir planten schon wieder neu“, erinnert sich FF-Kommandant Manfred Prankl. 2013 folgte schließlich grünes Licht für das Projekt, 2015 der Spatenstich und am vergangenen Sonntag die große Eröffnung.

„Viele Leute haben für dieses gelungene Projekt wichtige Grundsteine gelegt und uns begleitet“, dankte auch Musikvereinsobmann Alois Stoll.
Die offizielle Segnung des neuen Gebäudes nahm Dechant Karl Hasengst vor, der zuvor bereits gemeinsam mit Weihbischof Anton Leichtfried die Festmesse vor Ort zelebriert hatte. Noch einen Höhepunkt gab es beim Festakt: Ehrenkommandant Josef Scharner präsentierte die gemeinsam mit Karl Punz erstellte Bründler FF-Chronik.