Ein Tanzparkett voller Florianis. Der Ball der Feuerwehren der Pfarre Steinakirchen hat viel mit Feuerwehren zu tun und eher wenig mit der Pfarre.

Erstellt am 14. Februar 2017 (04:00)

„Die Namensgebung ist aufgrund des Einzugsgebietes der Feuerwehren entstanden – welches dasselbe ist wie das Pfarrgebiet“, erklärt Jürgen Prankl, Steinakirchner Feuerwehrkommandant-Stellvertreter. Der Ball der Feuerwehren fand heuer zum achten Mal im Gasthaus „Zum Gassl“ in Steinakirchen statt. Neben der ortseigenen Feuerwehr sind noch Kameraden aus Wang, Pyhrafeld und Zarnsdorf an der Organisation des Balles beteiligt. Der Hauptveranstalter war heuer die Feuerwehr Wang.

Dementsprechend viele Florianis schwebten über das Tanzparkett zur Musik der „Dreamers“. Franz Hofmarcher, Kommandant der Feuerwehr Steinakirchen, begrüßte stellvertretend für die vielen anwesenden Feuerwehrler aus den Nachbarorten den Bezirksfeuerwehrkommandanten Franz Spendlhofer. Dessen Vorgänger Helmut Laube fand sich ebenfalls unter den Gästen.

Western-Flair bei Polonaise

Western-Flair kam bei der Polonaise auf. Die „Linedancers“, unter der choreographischen Führung von Leopoldine Roth, übernahmen die Gestaltung. Heuer neu war die Unterstützung von jeweils drei Kameraden der beteiligten Feuerwehren.

„Die Suche nach Freiwilligen war am Anfang eher schwierig“, verriet Jürgen Prankl. Unter ihnen fand sich auch der Steinakirchner Kommandant Franz Hofmarcher selbst. Ehrengäste wie die Bürgermeister Wolfgang Pöhacker (Steinakirchen), Friedrich Salzer (Wolfpassing) und Franz Sonnleitner (Wang) oder die Kommandanten Andreas Hinterberger (Zarnsdorf) und Franz Langsenlehner (Pyhrafeld) verfolgten gespannt die Schritte der Floriani-Eintänzer.

180 Preise verlost

Die Köstlichkeiten in der Weinbar stammten wie auch in den letzten Jahren von einem Gast selbst. Franz Ehrenleiter, Geschäftsführer der Winzer Krems Sandgrube 13, war mit seiner Gattin Elisabeth gekommen.

Bei der Tombola wurde eine Rekordsumme von 180 Preisen verlost. Auf eine Vorstellung von Agricola im Ramsauhof darf sich der Drittplatzierte Christian Winterspracher freuen. Den zweiten Preis, ein Wochenende mit dem Nissan Qashqai, gewann Annemarie Reiter. Zufälligerweise erhielt Choreographin Leopoldine Roth gleich ein Dankeschön für ihre Bemühungen. Sie durfte für das Siegerlos eine Wetterstation, gebaut von Harald Gschwandegger und Maximilian Wieser, mit nach Hause nehmen.