Musik als Lebenselexier: Bühnen sind Schmalzls Leben. Eigentlich ist Ulrich Schmalzl Lehrer, doch in jeder freien Minute beschäftigt sich der Steinakirchner mit Musik. Am Freitag spielt er im Kulturhof Aigner auf.

Von Franz Amon. Erstellt am 05. November 2018 (11:55)
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Die Begeisterung für die Musik in all ihren Facetten steht Ulrich Schmalzl ins Gesicht geschrieben.
Amon

Auf vielen Bühnen ist der NMS-Lehrer und Pianist Ulrich Schmalzl zu Hause. Er unterrichtet an der Neuen Mittelschule in Blindenmarkt und leitet die Schulband. In seiner Freizeit lebt er das auf unterschiedlichen Bühnen und Genres in vier verschiedenen Bands aus. Die Begeisterung für den Austropop teilt er mit der Gruppe „Skandal im Austropop“. Funk und Soul gibt es beim „Penthouse Club“ zu hören. Außerdem spielt er in der „Nice Guy Big Band“ mit.

Die meisten Auftritte hat Schmalzl zur Zeit mit dem Wieselburger Kabarettisten Michael Scheruga. Er begleitet ihn durch das Programm „Liebe, Sex und Wirschaftskrise“. Dabei widmet sich Scheruga dem Wesentlichen: Der Krise in der Lebensmitte, dem Sex eher rückblickend und der Liebe zur Bühne, die Schmalzl mit ihm teilt.

Seit November 2016 standen die beiden nahezu 100 Mal auf der Bühne. Die hundertste Vorstellung gibt es am Premierenort – im Kulturhof Aigner in Bodensdorf am Freitag, 9. November. Da diese Vorstellung bereits ausverkauft ist, gibt es am 10. November eine Zusatzvorstellung. Ein großes Highlight der beiden ist der Auftritt im VAZ St. Pölten am 22. November. Karten für alle Veranstaltungen gibt es unter www-oeticket at.

Für Schmalzl ist das Musizieren – er absolviert jährlich 70 Auftritte – die Quelle für guten Musikunterricht. „Denn nur wer Musik lebt, kann Musik mit Begeisterung unterrichten“, so die feste Überzeugung Schmalzls.