Postkarten für mehr Kontakt zu Mitbürger. Kirchenbesucher der Pfarre Steinakirchen zogen Postkarten mit Namen ihrer Mitbürger. Diese sollen sie in der Osterzeit begleiten.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 31. März 2019 (04:00)
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Der Vorstand des Pfarrgemeinderates bei der Vorbereitung der Postkarten (von links): Pastoralassistent Christian Eder, Pfarrgemeinderatsobmann Alfred Kaltenbrunner, Kaplan Pater Johann Katru, Pfarrer Hans Lagler, Maria Prankl, Rosi Osanger und Franz Erhard.
Clemens Kaltenbrunner

Um den Zusammenhalt und den Kontakt zwischen den verschiedenen Generationen einer großen Pfarrgemeinde wie Steinakirchen zu fördern, hat sich der Vorstand des Pfarrgemeinderates etwas ganz Besonderes einfallen lassen. An den ersten beiden Sonntagen in der Fastenzeit erhielten alle Mitfeiernden der Gottesdienste eine Postkarte. Diese beschrifteten sie mit ihrem Namen. Am Ende der heiligen Messe durften wiederum alle Kirchenbesucher eine Karte ziehen und erhielten damit einen kleinen Auftrag.

In der Vorbereitungszeit auf Ostern gilt es nämlich diese Person im Gebet zu begleiten, einen Besuch oder einen gemeinsamen Spaziergang zu machen und als Höhepunkt diese Ostergrußkarte persönlich zu überbringen oder mit der Post zu senden. Die Aktion wurde von der Pfarrbevölkerung sehr gut aufgenommen, denn an diesem Sonntag wurden 891 Mitfeiernde der heiligen Messen gezählt.

Pfarrgemeinderatsobmann Alfred Kaltenbrunner und Pastoralassistent Christian Eder hatten die Aktion vorbereitet. Pfarrer Hans Lagler zeigt sich begeistert: „ In einer Zeit wo viele Kontakte nur mehr über die modernen Medien bestehen, soll die Begegnung von Mensch zu Mensch wieder neu in den Mittelpunkt gestellt werden.“