B29: Baustart für die nächsten 2,8 Kilometer

Landtagspräsident Gerhard Karner nahm Baubeginn für die Sanierung der B29 zwischen Staudenhof und Steinhaus vor.

Erstellt am 12. August 2021 | 05:29
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Baustart beim nächsten Sanierungsabschnitt der B29 (von links): Daniel Timpel (Straßenmeisterei Scheibbs), Franz Stiedl (Leiter der NÖ Straßenbauabteilung Amstetten), Bürgermeister Alois Mellmer (St. Georgen/Leys), der zweite Landtagspräsident Gerhard Karner, Bürgermeister Walter Seiberl (Oberndorf), Leopold Weißinger und Josef Fohringer (beide Straßenmeisterei Scheibbs).
Foto: NÖ STD/Mühlbachler

Am Mittwoch der Vorwoche startete die Straßenmeisterei Scheibbs nun mit dem dritten Sanierungsabschnitt der B29 zwischen Staudenhof und Steinhaus. Die rund 2,8 Kilometer lange Strecke entsprach mit den Netzrissen und Verdrückungen sowie der mangelhaften Fahrbahnentwässerung und alten Straßenkonstruktion nicht mehr den modernen Verkehrserfordernissen.

Ausbau bereits 2018 begonnen

Bereits in den Jahren 2018 und 2020 erfolgte der Ausbau von Kilometer 32,280 bis Kilometer 32,550 und von Kilometer 32,550 bis Kilometer 33,170. Dieses Jahr sind die Sanierungsarbeiten von Kilometer 33,170 bis Kilometer 36,020 an der Reihe. Dabei werden auch die Fahrbahn auf zumindest 6,50 Meter verbreitert, die Oberflächen- und Unterbauentwässerungen erneuert und mehrere Steinwürfe errichtet. Die Gemeinden Oberndorf und St. Georgen nutzen die Bauarbeiten, um gleich die Lichtwellenleiter mitzuverlegen. Der vorgesehene Zeitplan für diese Bauarbeiten liegt von Juli bis November 2021 und die Gesamtkosten von 950.000 Euro werden vom Lande Niederösterreich zur Gänze getragen.

Die Sanierung der B29 ist eines von insgesamt 21 Straßenbauprojekten, die heuer im Bezirk Scheibbs umgesetzt werden, weiß Landtagsabgeordneter Anton Erber. Sieben Straßenbauprojekte mit einem Volumen von 10,3 Millionen Euro wurden bereits umgesetzt. 14 weitere sind im Bau oder werden erst begonnen.

„Damit werden Arbeitsplätze gesichert und die Lebensqualität gefördert. Ein ausgebautes Straßennetz dient nicht nur den Pendlern und unterstützt die wirtschaftliche Entwicklung der Region, sondern ist auch ein wichtiger Faktor für die Verkehrssicherheit“, betont Anton Erber.