Sanierung der LB25 in Purgstall abgeschlossen. 12.000 Fahrzeuge pro Tag passieren LB25 im Purgstaller Ortsgebiet und machten Fahrbahn sanierungsbedürftig.

Von Karin Katona. Erstellt am 27. Oktober 2020 (13:30)
Bürgermeister Harald Riemer, Vizebürgermeister Erik Hofreiter, Landtagsabgeordneter Anton Erber, Peter Höllmüller (Straßenmeisterei Scheibbs) und Leopold Röcklinger (Straßenbauabteilung Land NÖ) beim Fahrbahnteiler bei der Avanti-Tankstelle an der LB25.
Katona

Von einem Verkehrsaufkommen von 12.000 Fahrzeugen pro Tag wird die LB25 im Ortsgebiet von Purgstall derzeit frequentiert – eine starke tägliche Belastung, nicht nur für die Umgebung und die Nerven der Anrainer, sondern auch für den Zustand der Straße selbst. Die Ausgangssituation ließ eine Sanierung mehr als ratsam erscheinen: Aufgrund des Alters der Straßenkonstruktion und der vorhandenen Fahrbahnschäden, wie Frostaufbrüche, Risse und Ablösungen der bestehenden Asphaltschicht, entsprach die Fahrbahn nicht mehr den modernen Verkehrserfordernissen. Das Land Niederösterreich beschloss daher eine Sanierung der LB25 ab der Kreuzung mit der Petzelsdorfer Straße bis zur Kreuzung mit der Ellersthofstraße (L 89).

Land NÖ finanziert 440.000 Euro-Projekt

Innerhalb einer Bauzeit von zwei Wochen wurde vom Anfang des Bauloses bis zum Ende der Erlaufbrücke und im Kreuzungsbereich der LB25 mit der L89 bis zur Eisenbahnkreuzung die bituminöse Deckschicht abgefräst und erneuert. Im anschließenden Bereich wurde die bituminöse Trag- und Deckschicht abgefräst, eine 30 Zentimeter dicke, mit Zement stabilisierte Tragschichte hergestellt und eine neue, 15,5 Zentimeter dicke Asphaltschicht aufgebracht.

Als Fortsetzung des Bauloses LB25 Schauboden-Purgstall, dessen Umsetzung schon 2019 erfolgt war, wurde ein lärmmindernder Asphaltbelag aufgebracht. Bei der Erlaufbrücke wurden die beiden Fahrbahnübergangskonstruktionen durch die Brückenmeisterei Aschbach saniert. Die Arbeiten wurden von der Straßenmeisterei Scheibbs sowie der Brückenmeisterei Aschbach in Zusammenarbeit mit Baufirmen aus der Region durchgeführt. Die Gesamtkosten für die Sanierung von 440.000 Euro werden zur Gänze vom Land Niederösterreich getragen.