Umfahrung Wieselburg: „Es besteht keine Gefahr“

Erstellt am 19. August 2022 | 06:37
Lesezeit: 2 Min
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Seit Ende Mai werden die Risse im Asphalt der Umfahrung Wieselburg sowie Bewegungen bis tief in den Untergrund hinein genauestens untersucht. Bis dato gibt es aber noch keine aufschlussreichen Ergebnisse.
Foto: Christian Eplinger
Die Untersuchungen bezüglich der Risse im Asphalt bei der Umfahrung Wieselburg dauern noch an. Eine eindeutige Ursache konnte noch nicht ausgemacht werden.
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Sie haben im Mai für einige Diskussionen und Aufsehen gesorgt, die Risse im Asphalt der im Juni 2021 eröffneten Umfahrung Wieselburg. Noch dazu just in unmittelbarer Nähe der „Einsturzbrücke“. Seit Ende Mai wird seitens der Landesstraßenbauabteilung intensiv den Ursachen dieser Risse auf den Grund gegangen.

„Ende Mai wurden im Bereich der Risse zwei Messpunkte im Bankett errichtet, mit denen Bewegungen bis tief in den Untergrund hinein gemessen werden können. Messungen an diesen Punkten werden in regelmäßigen Abständen vorgenommen. Eine eindeutige Ursache konnte bis dato noch nicht ausgemacht werden, weswegen die Messungen bis auf Weiteres fortgesetzt werden“, erklärt Gerhard Fichtinger, Pressesprecher der Landesstraßenabteilung.

Darüber hinaus wurde mit einem speziellen Verfahren, bei dem elektromagnetische Wellen ausgesendet werden, der Straßenkörper auf mögliche Störzonen untersucht. „Sämtliche Ergebnisse werden in enger Abstimmung mit einem externen Geotechniker interpretiert, um ein möglichst treffsicheres Bild der Situation zu erlangen. Diese Evaluierung genauso wie die Festlegung der weiteren Maßnahmen ist noch im Gange. Eine Gefahr für Verkehrsteilnehmer besteht jedenfalls nicht“, versichert Fichtinger.

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