Maturafeier im 150. Schuljahr des Francisco Josephinum. Im wunderbaren Park des Schlosses Weinzierl eröffnete am Mittwoch-Nachmittag ein feierlicher Gottesdienst die diesjährige Maturafeier des Francisco Josephinum.

Von Karin Maria Heigl. Erstellt am 20. Juni 2019 (09:03)

Im Schatten großer Lindenbäume zelebrierte Pfarrer Josef Kowar die Hl.Messe, die der Schulchor unter der Leitung der Maturantin Anita Schwaiger gestaltete. Mit dabei auch die Blasmusikkapelle des FJ, die Manfred Nolz leitete. Nicht nur ein leichtes Lüftchen, auch der viel zitierte Josephinergeist wehte durch den Park.

Direktor Rosenberger gratulierte den 140 Schülern der fünf 5. Jahrgänge. Erstmals waren heuer auch jene Maturanten bei der Feier, die noch nicht alle Prüfungen geschafft haben. „Auch wenn einige noch etwas zu erledigen haben ist das heute ein Tag der Freude und des Feierns", betonte der Direktor, "und die die Gesellschaft wartet auf Sie“. 

Dass den jungen Leuten als Absolventen dieser Schule die Welt offen stehe, versicherte auch LH-Stellverterter Stephan Pernkopf in seiner Festrede, in der er einmal mehr über den besonderen Zusammenhalt seiner ehemaligen Schule schwärmte: „Im Josephinum gibt es keinen Klimawandel - das Klima hier ist noch immer gut“.

Im Rahmen der Maturafeier übergab der Absolventenverband auch heuer wieder den mit 1000 Euro dotierten Dr. Josef Hofer Preis, der heuer an Manfred Nolz als Leiter der hauseigenen Blasmusikkapelle ging - schließlich sei das freundliche Klima und der gute Geist des Hauses sei auch der Musik und dem gemeinsamen Musizieren zu verdanken. 

Die Maturanten überreichten ihrerseits - und auch das ist Tradition - einen Teil des Erlöses ihres Maturaballs. Den Scheck in der Höhe von 1362 Euro bekam die Organisation "Bauern für Bauern“, die Landwirte in Notzeiten unterstützt.

Höhepunkt des Nachmittags war dann die die Verleihung der Reife-und Diplomprüfungszeugnisse und erfreulicher Weise gab es zahlreiche ausgezeichnete und gute Erfolge und eine weiße Fahne für die 5. Klasse der Abteilung Lebensmitteltechnologie. 

Zu guter Letzt ergriff Fabian Butzenlechner als Stellvertreter der Maturanten das Wort: „So manche Dinge versteht man erst im Nachhinein.  Der „Josephinergeist“ hat uns am Anfang der Schulzeit vielleicht noch irritiert, in den fünf Jahren ist er für uns ein Begriff geworden - er verdeutlicht den Zusammenhalt in dieser Schule. Es waren die Menschen in unserem Umfeld, die uns so zusammengeschweißt haben und wir danken unserem Lehrerteam und dem gesamten Team des FJ dafür. Unsere Zeit am Francisco Josephinum war wohl die prägendste Zeit in unserem Leben“