Viel los in Aphrodites Zimmer. Die Theatergruppe Puchenstuben glänzte heuer mit einer turbulenten Komödie von Walter G. Pfaus. Regie führte erstmals die junge Schauspielerin Johanna Klugsberger.

Von Raimund Holzer. Erstellt am 03. November 2016 (03:00)
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Das Ensemble der Theatergruppe Puchenstuben mit Regisseurin Johanna Klugsberger (4.v.r.) nach der Aufführung des Stücks „Aphrodites Zimmer“ im Berghaus Turmkogel am Sonntag.
NOEN, Holzer

Es war ordentlich was los in dem Stück „Aphrodites Zimmer“, das die bereits renommierte Theatergruppe aus Niederösterreichs höchstgelegener Gemeinde heuer im Berghaus Turmkogel auf die Bühne brachte.

Sonntag Abend, nach der vorletzten Vorstellung, zogen Regisseurin Johanna Klugsberger und Obfrau Henriette Deuretzbacher zufrieden Bilanz.

"Publikum war irrsinnig gut drauf"

„Ja, unser ‚Theater am Berg‘ war wieder sehr erfolgreich! Besonders das Publikum am Samstag war irrsinnig gut drauf, was sich natürlich auch auf uns Schauspieler überträgt“, meinte Deuretzbacher, die im Stück eine Hauptrolle überhatte.

Erfreut zeigte sich aber vor allem auch Johanna Klugsberger mit ihrer Regie-Premiere, nicht ohne dem Ensemble gleich ein großes Kompliment zu machen: „Die Aufführungen werden glaube ich immer besser! Die Schauspieler haben sehr viel Spaß dabei, und das sieht man ihnen auch an, wie uns Leute aus dem Publikum immer wieder bestätigen.“

Erfrischende Darstellung

Sie habe bei ihrer Arbeit mit den Schauspielern auch selber viel gelernt, meinte Klugsberger, die selber im nächsten halben Jahr eine Schauspiel-Diplomprüfung ablegen wird.

Das Stück wurde von Henriette Deuretzbacher ausgesucht, auch die Rollen wurden von ihr besetzt. Dass sie dabei ein gutes Händchen bewiesen hat, zeigten nicht nur die erfrischenden Darstellungen der teils neuen und jungen Schauspieler, sondern auch der Applaus des Publikums, dessen Geschmack wieder einmal getroffen wurde.