Flip-Flops und andere Gefahren beim Autofahren. Egal ob mit oder ohne Klimaanlage im Fahrzeug – Autolenker müssen bei heißen Sommertemperaturen einiges beachten.

Von Jutta Streimelweger. Erstellt am 01. August 2017 (05:00)
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Sommerhitze und Autofahren. Zwei, die sich nur bedingt vertragen. Mit dem ÖAMTC präsentiert die NÖN Tipps für den Sommer.

Wer eine Klimaanlage hat, kommt zumindest gekühlt durch den Sommer – aber auch hier gilt es einiges zu beachten. „Die Klimaanlage schafft Abhilfe – allerdings nur, wenn sie einwandfrei funktioniert. Um das zu gewährleisten, ist eine regelmäßige Wartung Pflicht“, hält ÖAMTC-Techniker Thomas Stix fest.

Kein Eis am Steuer

„Zumindest alle zwei Jahre sollte ein Service erfolgen.“ Wer noch keine Klimaanlage hat, sollte auf jeden Fall, die Fenster öffnen – Füße rausstrecken, sollte man aber nicht. „Verboten ist das nicht, aber wenn es zu einem Unfall kommt, wird das jedenfalls bei der Bewertung berücksichtigt“, klärt ÖAMTC-Sprecher Stefan Kerbl auf. Selbes gilt für Eis am Steuer. Flip-Flops, Badeschlapfen oder Riemchen-Sandalen sind im Sommer zwar chic und bequem – allerdings nicht das Richtige zum Autofahren.

„Zwar gibt es kein Gesetz, das das Fahren mit Flip Flops und Co. verbietet. Allerdings darf sich ein Lenker nur in einem Zustand hinter das Steuer setzen, in dem er das Fahrzeug sicher beherrschen kann. Und das beinhaltet auch das geeignete Schuhwerk“, erklärt ÖAMTC-Jurist Nikolaus Authried.

Verbrennungs- und Verkühlungsgefahr

Ganz generell gibt Stix noch folgende Tipps mit dem Weg: „Im Schatten parken oder, wenn das nicht möglich ist, einen Sonnenschutz verwenden. Er senkt die Innentemperatur.“ Wichtig: Kinder und Tiere haben auch für kurze Zeit im parkenden Auto nichts verloren.

Vor Verbrennungen ist der Lenker im Auto auch nicht gefeit – Lenkrad und Schaltknüppel können schnell bis zu 60 °C heiß werden. Vor dem Losfahren also Zeit lassen – Türen öffnen, und nach dem Losfahren die Klimaanlage auf die höchste Stufe samt Gebläse stellen. Aber Achtung: „Der Unterschied zwischen Innen- und Außentemperatur sollte nicht mehr als sechs Grad betragen. Alles, was darüber hinausgeht, fördert eine Erkältung.“

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