Ybbstaler Alpen mit einem Viertel mehr Anfragen 2020

Nächtigungsminus von 28 Prozent steht Plus an Mitgliederbetrieben gegenüber.

Erstellt am 19. Februar 2021 | 14:12
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Seit März des Vorjahres ist Herbert Zebenholzer Geschäftsführer der Tourismuskooperation Ybbstaler Alpen. „Nach der Krise werden wir gefragter sein denn je“, ist er überzeugt.
Foto: privat

49 Mitglieder waren bei der virtuellen Generalversammlung der Ybbstaler Alpen in der Vorwoche online mit dabei. 2020 war das erste richtige Geschäftsjahr des Vereines, das natürlich großteils von der Pandemie geprägt wurde. „Dennoch blicken wir positiv in die Zukunft, denn die Nachfrage an Urlaub in der Region ist sehr groß“, betont Geschäftsführer Herbert Zebenholzer und berichtet von einem Plus an Mitgliederbetrieben.

„Mit Stand Jänner 2021 waren es 248 Betriebe, angefangen haben wir mit knapp 100.“ Während man bei den Nächtigungen aufgrund der Pandemie mit einem Minus von 28 Prozent mit einem blauen Auge davon gekommen ist, darf Zebenholzer mit einem Umsatz von 314.000 Euro beim Online-Buchungsservice durchaus zufrieden sein. 58 Prozent davon gehen auf die Kappe der Ybbstaler Alpen. Der Rest wird im Mostviertel Tourismus verbucht.

30.000 Zugriffe im Ticketshop, ein Plus bei der Web-Statistik und 28.779 Besitzer der Wilden Wundercard lassen die Funktionäre auch positiv in die Zukunft blicken. Dass der Urlaub in der Region wieder voll im Trend liegt, zeigen laut Zebenholzer auch die Gästeanfragen in den Infostellen, die 2020 um 24 Prozent von 11.171 (2019) auf 13.811 gesteigert werden konnten.

„Die Zugriffe in den Sozialen Medien und auf Instagram wurden sogar verdoppelt beziehungsweise vervierfacht“, sagt Herbert Zebenholzer. Diese Kanäle will man auch künftig verstärkt einsetzen, um die Reichweite auszubauen und mehr Aufmerksamkeit zu erwecken. Zusätzlich wird demnächst eine Erlebnisraum-Broschüre als Werbeträger vorgestellt. „Man spürt, dass die Menschen einfach Lust auf Urlaub haben. Alle warten nur, dass es endlich wieder losgeht“, rechnet Zebenholzer mit einer vermehrten Nachfrage ab Mai.