Mostviertel Tourismus: Natur und Kulinarik als Erlebnisraum

Erstellt am 21. Januar 2022 | 17:24
Lesezeit: 4 Min
Tourismuslandesrat Jochen Danninger, Niederösterreich Werbung-Geschäftsführer Michael Duscher und Mostviertel Tourismus-Geschäftsführer Andreas Purt präsentierten die Schwerpunkte der Tourismusstrategie 2025 für dieses Jahr.
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Der Ort, des Tourismus-Mediengespräches der Destination Mostviertel war nicht zufällig gewählt. Man traf sich unter Einhaltung aller Pandemieauflagen beim aktuellen Top-Wirt der NÖ Wirtshauskultur im Gasthof Hueber in St. Georgen/Leys, dem „Wirt in Bründl“. Die Kulinarik ist eines der beiden „Stärkenfelder“ der Destination Mostviertel, die in Zukunft noch mehr in den Fokus rücken sollen.

„Der Genuss der Mostviertler Kulinarik rund um Birne, Mostbrat‘l und Dirndl ist im ganzen Land und weit darüber hinaus ein Begriff.“Jochen Danninger Tourismuslandesrat

„Besonders im Bereich der Kulinarik hat das Mostviertel in Bezug auf Kreativität und Innovation eine absolute Vorreiterrolle in Niederösterreich übernommen. Der Genuss der Mostviertler Kulinarik rund um Birne, Mostbrat‘l und Dirndl ist im ganzen Land und weit darüber hinaus ein Begriff“, betont Tourismuslandesrat Jochen Danninger (ÖVP) und freut sich, dass die 2019 gestarteten Feldversuche weiter ausgebaut werden.

Heuer werden diese erstmals auch außerhalb des Mostviertels präsentiert. Am 25. und 26. April sind die Mostviertler Feldversuche beim Wiener Riesenrad zu Gast.

„Eines zeigt sich quer durch alle Destinationen: Betriebe, die auf Qualität setzen, sind auch langfristig erfolgreich.“

Dazu hofft die Region, 2022 die Gästemagnete wie den Mostfrühling oder den Dirndlkirtag wieder anbieten zu können. „Diese Veranstaltungen des Genusses haben enorme Strahlkraft“, weiß Tourismus-Geschäftsführer Andreas Purt.

Das zweite Stärkenfeld ist das Erlebnis in den Naturräumen und Bergerlebniszentren. In Zusammenarbeit mit der NÖ Werbung und den Tourismusorganisationen vor Ort wie den Ybbstaler Alpen oder dem Tourismusverband Traisental entstehen laufend neue Angebote und Packages, vor allem im Bereich Radtourismus.

So wird 2022 und 2023 der Ybbstalradweg weiter optimiert, sodass von von Ybbs oder Amstetten aus über Waidhofen/Ybbs, Lunz und dann den Erlauftalradweg zurück ein durchgehender bestens beschilderter Radweg entsteht. Darüberhinaus entstehen von Wien und St. Pölten aus zwei neue Gravelbike-Routen nach Mariazell und vier neue Trekkingtouren im Unteren Traisental.

„Auch die Kooperation zwischen dem Naturpark Ötscher-Tormäuer und der Mariazellerbahn soll weiter ausgebaut werden und verstärktes Angebot für einen Urlaub ohne Auto schaffen“, erklärt Andreas Purt.

„Die Natur und die Kulinarik sind zwei Alleinstellungsmerkmale für das Mostviertel, mit denen wir nationale und internationale Gäste erreichen können“, ist Landesrat Danninger überzeugt. Der Werbeleitspruch des milden und wilden Mostviertels bleibe dabei auch für die künftige Tourismusstrategie erhalten, werde aber durch „Das volle Leben entdecken“ ergänzt, führt Purt aus.

Auch der Westen entdeckt Niederösterreich

Dass gerade bei neuen Angeboten die gute Zusammenarbeit zwischen der Destination Mostviertel und der Niederösterreich Werbung essentiell sei, betont Michael Duscher, Geschäftsführer der NÖ Werbung: „Gemeinsam wollen wir Niederösterreich noch stärker machen.“

Die Pandemie habe dabei gezeigt, dass Niederösterreich nicht nur für Gäste unseres Hauptmarktes Wien, Oberösterreich und Steiermark interessant ist, sondern sich auch in den westlichen Bundesländern wie Salzburg und Tirol positionieren konnte.

„Wenn wir dies mit den wiederbelebten ausländischen Märkten Deutschland, Tschechien, Slowakei und Ungarn kombinieren können, dann bin ich überzeugt, dass wir viele Ausflugs- und Kurzurlaubsgäste auch zu Nächtigungsgästen und Niederösterreich damit zum Haupturlaubsland machen können“, sagt Duscher.

Denn das mittelfristige Ziel sei, in der Destination Mostviertel rasch wieder auf Rekord-Nächtigungszahlen wie vor der Pandemie zurückzukommen. 2019 zählte das Mostviertel knapp 1,2 Millionen Nächtigungen. Im Vorjahr ist man auf 780.000 Nächtigungen zurückgefallen.

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