„Damit in Zukunft genug Wasser in Wang da ist“

Weil Brunnen in Wang an trockenen Tagen extrem belastet wird, will Gemeinde zweiten Brunnen entlang der Erlauf bauen.

Erstellt am 27. Juli 2019 | 03:59
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Foto: EVN Rumpler

Das Wasser ist knapp. Und das schon seit Jahren. Immer mehr Gemeinden aus der Region ergreifen daher Maßnahmen, um die Trinkwasserversorgung zu verbessern.

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Als eine der ersten Gemeinden im Kleinen Erlauftal ließ Wang schon vor längerer Zeit einen Trinkwasserplan anfertigen. Die Erkenntnis daraus: Ein zweiter Brunnen soll installiert werden.

Einen passenden Standort hat die Marktgemeinde bereits im Visier. So wie der erste Brunnen wäre auch der zweite direkt entlang der Erlauf – in Richtung Randegg.

„Wir sind sehr zuversichtlich, dass das Wasser dort in Ordnung ist. Momentan warten wir aber noch auf die Ergebnisse“, informiert VP-Bürgermeister Franz Sonnleitner.

Zwei Brunnen wechseln sich zukünftig ab

Problem am ersten Standort ist die Belastung an besonders trockenen Tagen. „Da läuft die Pumpe bis zu 20 Stunden am Tag. Wir kommen auf über 300 Kubikmeter Wasser an Tagesverbrauch“, weiß der Ortschef.

Mit dem zweiten Brunnen erhofft sich die Gemeinde mehr Sicherheit und vor allem eine Entlastung für den ersten Brunnen. „Die beiden Brunnen werden wechselweise betrieben, so dass in Zukunft wirklich immer genügend Wasser vorhanden ist“, betont Sonnleitner.

Für den Baustart wird das Frühjahr 2020 anvisiert. Bis dahin werden noch Gespräche mit den Grundeigentümern geführt, da auch die Verlegung einer Versorgungsleitung notwendig ist.