Volksschule Göstling: Wasser ist zum Trinken da

Seit vergangenem Mittwoch wird in der Volksschule Göstling ausschließlich Wasser getrunken, denn die Schule macht beim Projekt „H2NOE-Wasserschule“ mit.

Erstellt am 21. Dezember 2019 | 03:14
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Die Göstlinger Volksschüler präsentierten stolz ihre neuen Trinkflaschen (von links):Matthias Jagersberger, Jakob Lichtenheld, Jana Löbersorg, Romy Felzmann und Gregor Daurer mit dem Direktor Josef Nemecek
Foto: Georg Perschl

Wenn die 94 Schüler der Volksschule Göstling in der Pause ihre Jausenbrote essen, dann ist die Wasserflasche immer mit dabei. Denn seit vergangener Woche wird in der gesamten Schule der Durst mit Leitungswasser gelöscht. Grund dafür ist die Teilnahme am Projekt „H2NOE-Wasserschule“. „Die Initiative tut-gut! ist auf uns zugekommen, und wir haben im Lehrergremium gleich viele begeisterte Anhänger gefunden. Einige mussten wir aber noch von den Vorteilen überzeugen“, informiert Direktor Josef Nemecek.

Im Rahmen eines Projekttages am vergangenen Mittwoch wurden die Schüler mit wiederbefüllbaren Trinkflaschen ausgestattet. Zudem sollen Rituale und Trinkregeln die Kids zum Wassertrinken in der Schule animieren. Bei gemeinsamen Trinkpausen während des Unterrichts machen alle mit. Unbestritten ist, dass Wassertrinken die Gesundheit fördert, Übergewicht und Karies vorbeugt und zudem den Abfall der Plastikflaschen vermeidet.

„Für einige wird es sicherlich eine Umstellung werden, wenn sie statt bisher Saft jetzt ausschließlich Wasser in der Schule bekommen, aber viele Schüler sind ja bereits auf Wasser umgestiegen,“ sagt Nemecek. Bislang wurde das Projekt „H2NOE-Wasserschule“ nur in Volksschulen umgesetzt. Ziel ist es, dass die Schüler mindestens einen halben Liter Wasser pro Schulvormittag trinken und als Vorbilder in den Familien wirken.