Lunz am See: Aus „Statt Café“ wird „Treffpunkt Wildnis“

Erstellt am 30. April 2022 | 09:48
Lesezeit: 2 Min
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Mohsen Najafy ist der neue Pächter des Lokales im Haus der Wildnis in Lunz. Am 1. Mai sperrt er auf.
Foto: privat
Das Lokal im „Haus der Wildnis“ wird offiziell am 1. Mai von Mohsen Najafy wiedereröffnet.
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Es kehrt wieder gastronomisches Leben ein ins Haus der Wildnis. Nachdem sich Anfang Februar Johannes Putz als Pächter des Lokales „Statt Café“ zurückgezogen hat, übernimmt nun Mohsen Najafy.

Der 30-jährige gebürtige Afghane lebt seit sieben Jahren mit seinen Eltern, seiner Schwester und drei Brüdern in Österreich. „Die meiste Zeit davon verbrachte ich in Waidhofen, wo ich auch das Kochen gelernt habe“, erzählt er. Dort besuchte er auch diverse Sprachkurse und unternahm alles, um sich zu integrieren. „Ich habe bereits viele österreichische Freunde gewonnen“, sagt der zurzeit in Weyer lebende, und freut sich schon darauf, in Lunz einen neuen Treffpunkt für Einheimische und Touristen zu schaffen. Treffend dazu wird er sein Lokal „Treffpunkt Wildnis“ nennen.

Kulinarisch setzt Najafy, der das Lokal erstmals gemeinsam mit seinem Bruder führt, auf eine kleine, feine Speisekarte, in welcher Fleischliebhaber als auch Vegetarier angesprochen werden. Ein Tagesmenü soll das ganze Angebot abrunden. Es werden hausgemachte Mehlspeisen, Eis und Konditorspezialitäten angeboten sowie bester Kaffee serviert. Bier- und Weinliebhaber werden nicht enttäuscht, weiters finden sich Aperitifs und Säfte im Angebot sowie Kaffee-Variationen, Mehlspeisen und kleine Snacks.

Überglücklich mit dem neuen Pächter zeigt sich auch Wildnisgebiet-Geschäftsführer Christoph Leditznig: „Es ist eine gute Variante. Mohsen Najafy ist jung, besonders engagiert und hat viele gute Ideen. Er wird den Betrieb gemeinsam mit seiner Familie aufziehen, was ihm natürlich hilft, Kosten zu sparen.“

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