Wieselburg: Friedens-Kreuzweg und Fackelzug für die Ukraine

Erstellt am 08. März 2022 | 08:31
Lesezeit: 2 Min
Geplanter Stadtkreuzweg wurde zur besinnlichen Friedens-Demonstration.
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 Zahlreiche Wieselburger, darunter auch die beiden Bürgermeister Josef Leitner und Karl Gerstl, folgten am Samstagabend der Einladung von Dechant Pfarrer Daniel Kostrzycki zum Stadtkreuzweg. Dieser war aus gegebenem Anlass den vom Krieg betroffenen Menschen in der Ukraine gewidmet. Als Zeichen der Solidarität marschierten die Gläubigen mit Fackeln von Station zu Station. Die Prozession führte vom Wieselburger Schlosspark über das Kriegerdenkmal, das Friedenskreuz und andere Stationen bis zur Friedhofskapelle. Dabei trugen abwechselnd verschiedene Personen sowie Vertreter der Feuerwehr und des Kameradschaftsbundes ein lebensgroßes Holzkreuz mit.

Bei jeder Kreuzweg-Station beteten die Menschen für den Frieden. Auf besinnliche Texte und Gebete folgte immer wieder der gemeinsame Gesang. Der Ruf „Bleibet hier und wachet mit mir“ wurde nach jeder Station drei Mal wiederholt.

Es ist ein Zeichen der Solidarität und gegen den Krieg. Daher ist es wichtig, dass viele Menschen mitgehen.“ daniel kostrzycki Pfarrer von Wieselburg

Neben diesem stimmungsvollen Kreuzweg setzte Pfarrer Daniel Kostrzycki ein weiteres Zeichen der Solidarität: Die gesamte Kollekte der Sonntagsmessen am Wochenende kommt der Caritas für die Unterstützung der Menschen in der Ukraine zugute. Der nächste Kreuzweg der Pfarre Wieselburg findet am 11. März um 18.45 Uhr in der Kirche statt.

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