Klimaziele für Göstling fixiert

Erstellt am 25. April 2022 | 04:27
Lesezeit: 2 Min
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Gemeinsam für den Klimaschutz (von links): eNu-Regionsleiter Ignaz Röster, Umweltgemeinderat Reinhard Klapf, Bürgermeister Friedrich Fahrnberger und Langtagsabgeordneter Anton Erber.
Foto: Gemeinde Göstling
Mit der Planung von Photovoltaik-Anlagen und dem Umstieg auf biogene Fernwärme will Göstling Klimaziele bis 2030 umsetzen.
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Die Gemeinde Göstling ist aktiv dabei, konkrete Klimaziele umzusetzen und stellt damit die Weichen für eine saubere, erneuerbare und nachhaltige Zukunft.

So wird zurzeit ein neuer viergruppiger Kindergarten in energieeffizienter Bauweise errichtet, dieser wird wärmetechnisch an das bestehende Nahwärmenetz angeschlossen. Ebenso wird die Heizung für das Musikheim von Öl auf die biogene Fernwärme umgestellt und auch die Wohnhausanlage Friedenbau mit Fernwärme versorgt.

Auf dem bestehenden Heizwerk wurde im Vorjahr eine 27 kWp Photovoltaikanlage installiert, derzeit ist eine weitere große PV-Anlage auf dem Dach der Kläranlage in Planung, angedacht ist außerdem die Neuerrichtung von E-Tankstellen im Ortsgebiet. „Eine weitere wichtige Maßnahme ist die Sicherung der Wasserversorgung mit der Erneuerung von zwei Hochbehältern, was in Zeiten des Klimawandels für viele Gemeinden eine große Herausforderung darstellt“, betont Bürgermeister Friedrich Fahrnberger.

Mit diesen und weiteren Maßnahmen möchte Fahrnberger und Umweltgemeinderat Klapf die Gemeinde klimafit machen: „Der Klimawandel macht vor unserer Gemeinde nicht halt und deshalb werden wir mit der Umsetzung konkreter Maßnahmen unseren Beitrag zum Klimaschutz beitragen und die Klimaziele bis 2030 umsetzen.“

„Die Gemeinden in Niederösterreich zählen zu den wichtigsten Partnern bei der Umsetzung unserer Klimaziele. Dabei ist es wichtig, dass wir nicht nur über die Umsetzung reden, sondern auch ins Tun kommen“, betont LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf.

Die Ziele in den Gemeinden sind mit den Landeszielen abgestimmt und sollen eine Orientierung geben. Die Umsetzung wird dabei auch als Chance für die Region gesehen: „Die Investitionen in den Klimaschutz schaffen lokale Arbeitsplätze, halten die Wertschöpfung in der Region und sind gut für unsere Umwelt“, so Landtagsabgeordneter Anton Erber.

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