Scheibbs startet Dorferneurung mit Bürgerbefragung

Stadtgemeinde Scheibbs startet Dorferneuerungsprozess mit großer Fragebogenaktion, an der nicht nur Scheibbser teilnehmen können. Auch Land gab grünes Licht für Dorferneuerung.

Erstellt am 14. November 2021 | 04:42
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„Scheibbs fragt ... ... und alle reden mit!“, lautet das Motto der Bürgerbefragung, die gleichzeitig der Startschuss für den Stadtentwicklungsprozess sein soll (von links): Stadtrat Joseph Hofmarcher (BUGS), Bürgermeister Franz Aigner, Vizebürgermeister Martin Luger (beide ÖVP) und Stadtrat Johann Huber (SPÖ).
Foto: Eplinger

Im Gespräch ist der geplante, auf fünf Jahre ausgelegte Dorferneuerungsprozess in der Stadtgemeinde Scheibbs schon seit einigen Monaten. Mit Ende Oktober kam aber jetzt auch endgültig das „Go“ vom Land. Scheibbs ist ab Jänner 2022 im Programm der Dorf- und Stadterneuerung des Landes mitaufgenommen.

„Starten werden wir diesen Dorferneuerungsprozess mit einer breit angelegten Bürgerbefragung. Wobei wir anders als andere Gemeinden nicht nur die Scheibbserinnen und Scheibbser befragen wollen, sondern auch die Bewohner des gesamten Bezirks ihre Meinung über Scheibbs und ihre Wünsche für die Zukunft abgeben können. Wir wollen Scheibbs als lebenswerte Kleinstadt für die Zukunft positionieren, aber auch als Bezirkshauptstadt für die Region optimieren“, erklärt Bürgermeister Franz Aigner (ÖVP).

„Beim Fragebogen gibt es zwei Versionen – einmal einen für die Scheibbser Haushalte und einmal einen für die Haushalte aus dem Bezirk

Der Scheibbser Citybote, der Ende November in einer Auflage von 15.000 Stück an alle Haushalte in Scheibbs und im Bezirk verteilt wird, kommt dieses Mal als „Scheibbs-Pack age“ in einem Überkuvert. Darin enthalten sind auch der Fragebogen und ein Antwortkuvert. „Beim Fragebogen gibt es zwei Versionen – einmal einen für die Scheibbser Haushalte und einmal einen für die Haushalte aus dem Bezirk“, erläutert Aigner. Gefragt wird dabei unter anderem nach dem Image der Stadt, dem Wohlbefinden und der Zufriedenheit mit den verschiedensten Angeboten, wobei dies von der Infrastruktur, über den Freizeit- und Einkaufsbereich bis hin zur Mobilität, der Wohnqualität oder den Leistungen der Stadtverwaltung geht. Bereiche, die auch die Bewohner des Bezirks abgefragt werden, aber nicht so detailliert wie die Scheibbser selbst.

Bis 31. Jänner 2022 ist Zeit, die ausgefüllten Fragebögen im Antwortkuvert zu retournieren oder online teilzunehmen. „Je mehr Teilnehmer, desto aussagekräftiger“, weiß auch Kulturamtsleiter Bernhard Hofecker und erwartet sich „schon mindestens einen Rücklauf von über 500 ausgefüllten Fragebögen“. Im Frühjahr 2022 sollen die Ergebnisse ausgewertet und dann der Bevölkerung präsentiert werden.