Die Kritik am Scheibbser Stadtchef wird nicht leiser

Erstellt am 21. Juni 2022 | 17:32
Lesezeit: 3 Min
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Bürgermeister Franz Aigner sieht sich zum zweiten Mal innerhalb kurzer Zeit mit einem offenen Brief und offener Kritik konfrontiert.
Foto: Christian Eplinger
Der Scheibbser ÖVP-Bürgermeister Franz Aigner sieht sich mit nächstem offenen Brief und Unterschriftenliste konfrontiert.
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Die offene Kritik an Bürgermeister Franz Aigner (ÖVP) wird in der Bezirkshauptstadt nicht leiser. Nachdem sich der ehemalige ÖVP-Wirtschafts-Stadtrat Gerhard Radinger Anfang Juni mit einem offenen Brief an die Öffentlichkeit gewandt und darin Bürgermeister Franz Aigner scharf kritisiert hatte (die NÖN berichtete), legte in der Vorwoche eine Gruppe von Scheibbserinnen und Scheibbser rund um Mediziner Doktor Christian Weirauch und Christine Pruckner mit einem weiteren offenen Brief nach.

Sie fordern mehr Transparenz in allen Angelegenheiten (siehe links), denn es sei die Stadt der Scheibbserinnen und Scheibbser und das Geld der Steuerzahler, über das Franz Aigner als Bürgermeister mit einem politischen Mandat auf Zeit verfüge.

Von Freitag bis Sonntag sammelten Weirauch und Pruckner auch Unterschriften für diesen offenen Brief in Scheibbs. „Wir haben insgesamt 59 Unterschriften gesammelt, was momentan nicht viel erscheint. Jedoch war nicht mehr Zeit, die Angelegenheit von Freitagfrüh übers Wochenende in größerem Stil publik zu machen. Viele Scheibbserinnen und Scheibbser haben auch Scheu, zu unterschreiben, weil sie Nachteile durch die Gemeinde fürchten“, erklärt Weirauch gegenüber der NÖN.

Bürgermeister Franz Aigner, der beim Radinger-Brief in der NÖN noch Stellung dazu bezogen hatte, wollte jetzt nicht mehr darauf reagieren. „Es gibt von mir keinen Kommentar dazu“, ließ er die NÖN wissen.

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