Wieselburger Lokale: Candle-Light-Dinner für Zuhause

Das romantische Abendessen zu zweit fällt heuer aus. Einige Lokale haben sich Menüs für Zuhause ausgedacht.

Erstellt am 12. Februar 2021 | 04:24
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Statt im Lokal müssen Paare den Valentinstag heuer zuhause feiern. Beim Ballonwirt gibt‘s aber ein romantisches Menü zum Abholen.
Foto: Aigner

Ein romantisches Abendessen im Restaurant ist für viele Paare am Valentinstag schon fast eine Tradition. Das ist heuer aber nicht möglich. Entweder selber kochen oder Abholen ist die Devise. Und dem kommen die heimischen Lokale gerne entgegen.

Beim Ballonwirt Aigner in Bodensdorf wird auch während des Lockdowns gekocht. Mittlerweile nur noch am Wochenende, weil die Nachfrage unter der Woche zu gering war.

„Aber das ist momentan nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Wir leben auch vom Catering und von unseren Kulturveranstaltungen. Das Wirtshaus ist nur ein Teil des großen Ganzen“, sagt Wirt Herbert Aigner.

Dennoch will er seinen Gästen etwas bieten. Neben der Standard-Karte gibt es an jedem Wochenende zwei spezielle Gerichte. „Wir schauen schon darauf, dass wir immer etwas Lässiges machen können.“ Und deshalb hat sich das Wirtshaus auch für den Valentinstag etwas Besonderes ausgedacht. Statt dem Candle-Light-Dinner im Lokal gibt es ein Valentinstags-Menü für Zuhause, und zwar schon am Samstag, 13. Februar, damit der Abend länger dauern kann.

Zur Vorspeise serviert der Ballonwirt eine weiße Tomatenschaumsuppe mit Crostini, dann können die Gäste wählen zwischen einer Beiried-Schnitte mit Zwiebelsoße und Kartoffel-Oliven-Krapferl oder einer gefüllten Aubergine mit Fetakäse und Ratatouille. Zum Dessert gibt es einen Schokotraum. „Unsere Gäste bekommen auch eine Dankeschön-Nachricht von uns mit, damit wir in ihrem Kopf bleiben“, ergänzt Aigner.

Wann er seine Gäste auch wieder im Lokal bewirten darf, ist nach wie vor hoffen. „Ich hoffe auf März, aber wie es dann wirklich ist, ist unsicher. Wir freuen uns auf den Tag, an dem wir wieder Gäste im Lokal begrüßen dürfen“, sagt er.

Gästen wollten Menü lieber im Restaurant

Eigentlich hatte auch das Brauhaus Wieselburg für den Valentinstag einen romantischen Abend geplant. Damals noch in der Hoffnung, dass der Gastro-Lockdown bis zum 14. Februar vorbei ist. „Da hatten sich schon 100 Leute für das Candle-Light-Dinner angemeldet. Von denen hätten aber schlussendlich nur zehn Personen das Valentinstagsmenü für Zuhause bestellt. Und das lohnt sich für uns nicht“, informiert Geschäftsführer Carl Hentze.

So bleibt die Brauhaus-Küche auch weiterhin leer, denn seit dem 20. Dezember gibt es auch keine Speisen mehr zum Abholen. Dafür wird im Hintergrund gearbeitet, wie Carl Hentze berichtet: „Wir bauen ein bisschen um. In der Bar wird etwas verändert, alles wird noch optimiert, geordnet und ein wenig umgebaut. Also vor Ort sind wir schon.“ So richtig optimistisch hinsichtlich einer baldigen Öffnung ist er nicht: „Die Hoffnungen sind groß, aber ich glaube, so schnell wird das nichts.“