Spur der Verwüstung zog sich durch die Stadt. Anfangs schien es, als ob die Silvesternacht in Wieselburg ohne größere Vorfälle verlaufen wäre. Der durch eine Silvesterrakete zerstörter Snackautomat blieb aber nicht der einzige Vandalenakt, wie sich im Laufe des 2. Jänners herausstellte.

Von Christian Eplinger. Erstellt am 03. Januar 2018 (07:37)

Anfangs schien es, als ob die Silvesternacht in Wieselburg ohne größere Vorfälle verlaufen wäre. Der durch einen Zündkörper zerstörter Snackautomat am Wieselburger Bahnhof blieb aber nicht der einzige Vandalenakt in der Silvesternacht, wie sich im Laufe des 2. Jänners herausstellte.

Unbekannte Täter zogen zwischen dem Silvesterabend (18 Uhr) und dem Nachmittag des Neujahrstages (16 Uhr) eine Spur der Verwüstung durch die Stadt. „Die Tatzeit konnten wir durch diverse Facebook-Einträge und Kommentare relativ genau eingrenzen“, erklärten die ermittelnden Beamten.

Vermutlich mehrere unbekannte Täter schlugen mit einem Handfäustel und mit einem Brecheisen die Plexiglasscheiben von fünf Punschhütten im Schlosspark ein. Die Holztüren von drei Punschhütten und auch das Adventhaus wurden ebenfalls mit einem Brecheisen beschädigt. Die Hütten waren bereits ausgeräumt beziehungsweise war kein Inventar aufbewahrt.

Moped beschädigt und in Erlauf geworfen

Im Bereich des Lagerhausgebäudes wurde eine Verglasungsscheibe mit einem runden Stein eingeschlagen sowie eine Plexiglasscheibe eines Garagentores beschädigt.

Auch ein am Bahnhof Wieselburg abgestelltes Moped brachten die Täter in den Schlosspark und beschädigten dieses erheblich. Anschließend warfen sie dieses in die Kleine Erlauf, wo es im Bereich des Ufers gefunden wurde. Die Bergung erfolgte durch Gemeindearbeiter der Stadtgemeinde Wieselburg.

In Fahrradrahmen eines ebenfalls am Bahnhof abgestelltes Fahrrades brachten die Täter einen Zündkörper zur Explosion. Der Fahrradrahmen wurde dadurch erheblich beschädigt.

Die Polizei geht davon aus, dass alle Vandalenakte von denselben Tätern verübt wurden. Der Gesamtschaden bewegt sich bei rund 4.000 Euro. Hinweise erbeten an die PI Wieselburg, Tel: 059133/3157.