Kienberg/Lackenhof: Zwei FF-Einsätze am Vatertag. Am Vatertag mussten die Mitglieder der Feuerwehren Kienberg und Lackenhof zu zwei Autobergungen ausrücken. In Lackenhof agierte dabei der Kommandant-Stellvertreter der FF St. Georgen/Reith, Stefan Göttlinger, als Ersthelfer.

Von Red. Erlauftal. Erstellt am 14. Juni 2020 (20:33)
Dieser Artikel ist älter als ein Jahr

Pünktlich zu Mittag hatte die Bereichsalarmzentrale Amstetten ein Vatertags-Geschenk in Form einer Pkw-Bergung auf der L6171 für die Kameraden der FF Kienberg parat. Elf Mann mit drei Fahrzeugen machten sich unverzüglich zum Ort des Geschehens in die Urmannsau auf. Am Einsatzort fanden sie einen Pkw im Straßengraben vor. Der Lenker war glücklicherweise unverletzt bereits aus seinem Wagen ausgestiegen. Nachdem einige Sträucher weggeschnitten wurden, konnte das Unfallauto mit Hilfe der Seilwinde vom Tanklöschfahrzeug über die Böschung gezogen werden. Der Lenker konnte mit dem Fahrzeug nahezu unbeschädigt seine Fahrt fortsetzen. 

Gegen 15.20 Uhr lenkte Stefan Göttlinger, Kommandant-Stellvertreter der Feuerwehr St. Georgen/Reith sein Auto auf der LB71 in Fahrtrichtung Lackenhof. Nach drei Kilometern kam er zu einem Verkehrsunfall zurecht. Ein Pkw war aus bislang ungeklärter Ursache ins Schleudern gekommen. Das Auto landete auf dem Dach und blieb auf der Straße liegen. Stefan Göttlinger sicherte unverzüglich die Unfallstelle ab und leistete Erste Hilfe. Nach der ersten Lageerkundung und Befragung der Pkw-Insassen, die sich selbst aus dem Auto befreien konnten, setzte Göttlinger die Rettungskette in Gang. Feuerwehr, Rettung, Polizei und Doktor Putz aus Göstling sowie ein First Responder aus Lackenhof wurden von der Bereichsalarmzentrale Amstetten zum Unfallort gerufen. Die Pkw-Insassen kahmen mit leichten Verletzungen und mit dem Schrecken davon.

Nach Freigabe des Unfallautos von der Polizei stellte die Feuerwehr Lackenhof das Auto wieder auf die Räder und brachte es anschließend zu einem nahegelegenen Parkplatz. Anschließend banden die FF-Mitglieder noch die ausgelaufenen Betriebsmittel.

Die Feuerwehr Lackenhof war mit neun Mann und zwei Fahrzeugen rund eineinhalb Stunden im Einsatz.