Umfahrung Wieselburg entlastet um rund 45 Prozent

Erstellt am 24. Februar 2022 | 11:11
Lesezeit: 2 Min
Bezirksbehörden und Gemeinden bekamen erste Ergebnisse präsentiert. Rund 7.000 Kraftfahrzeuge nutzen Umfahrung täglich.
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Seit Juni des Vorjahres ist die Umfahrung Wieselburg für den Verkehr freigegeben. In der Vorwoche präsentierten die Vertreter des Landes nun erstmals den umliegenden Gemeinden sowie den Vertretern der beiden betroffenen Bezirkshauptmannschaften Scheibbs und Melk die Ergebnisse der ersten umfangreichen Verkehrszählungen.

Hatte man sich bei der Eröffnung Entlastungseffekte der Stadt Wieselburg von bis zu 50 Prozent erhofft, so ist man an dieser Zahl noch nicht ganz angelangt. „Es ist eine deutliche Entlastung der Ortsdurchfahrt Wieselburg gegeben, da rund 7.000 Kraftfahrzeuge täglich die Umfahrung nutzen. Das bedeutet eine Reduzierung des Gesamtverkehrs durch Wieselburg um rund 45 Prozent“, erklärt der Scheibbser Bezirkshauptmann Johann Seper im NÖN-Gespräche.

Noch höher ist die Entlastung beim Schwerverkehr (Lkw, Busse, landwirtschaftliche Fahrzeuge). Da hat die Verkehrszählung eine Entlastung von rund 60 Prozent ergeben. „Insgesamt belegen die vorliegenden Ergebnisse die hohe Verkehrswirksamkeit der Umfahrung Wieselburg“, betont Bezirkshauptmann Johann Seper, dennoch werde es noch weitere Gespräche mit den Gemeinden geben.

Denn nach wie vor ein Wunschanliegen der beiden Wieselburger Gemeinden ist ein Lkw-Fahrverbot für die Grestner Straße. Dort liegt man allerdings beim Schwerverkehr aktuell noch unter den Werten der damals bei der Prognose angenommenen Lkw-Fahrten. Allerdings seien die Zahlen vorerst auch aufgrund der Corona-Situation noch etwas mit Vorsicht zu genießen. Das wissen alle Beteiligten.

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