Melissa Naschenweng: „Endlich wieder Vollgas!“. Melissa Naschenweng ist „back on stage“. Scheibbs darf sich am Wochenende über ihre Präsenz freuen.

Von Valerie Dallhammer. Erstellt am 21. Juli 2021 (05:16)
Melissa Naschenweng
Melissa Naschenweng bezaubert mit stimmungsvoller Musik und knallpinker Lederhose die Schlagerfans.
Adlmann Promotion

Die populäre Volksmusik- und Schlagersängerin aus Kärnten wird am Freitag in Scheibbs ein Konzert geben. Hier verrät sie, was die Fans erwartet.

NÖN: Wie ist das Gefühl, nach so langer Zeit der Absenz wieder Bühnenkonzerte zu geben?

Melissa Naschenweng: Es ist ein Gefühl, das sich mit Worten nicht beschreiben lässt! Ich habe mich während der ganzen Pandemie und der damit verbundenen Zwangspause so sehr nach der Bühne und den Fans gesehnt und endlich ist es wieder so weit – endlich darf ich wieder Vollgas geben! Ich freu mich so sehr!

Wie haben Sie die Corona-Zeit generell überbrückt? Bot Ihnen die Pandemie Zeit, neue Songs zu schreiben oder waren es verschwendete Monate?

Ich muss zugeben, dass ich die ersten drei bis vier Wochen des ersten Lockdowns irgendwie genossen habe, da es ein lange schon notwendiger Urlaub für mich war. Danach hat‘s mich aber wie alle anderen auch irrsinnig genervt.

Ich habe aber die Zeit genutzt und mein aktuelles Album „LederHosenRock“ in aller Ruhe und sogar in Rekordzeit produziert, welches nach der Veröffentlichung bereits Gold erreicht hat. Und ich habe meinen ersten AMADEUS Austrian Music Award gewonnen. Ich kann also sagen, dass es keineswegs verschwendete Monate waren, sondern ich hab für mich eindeutig das Beste daraus gemacht.

Wie sind Sie auf Ihr Markenzeichen – die pinke Lederhose – gekommen und was sagt sie über Sie aus?

Die Lederhose kam schon vor vielen Jahren dazu – damals noch braun. Und weil meine Harmonikas ja seit jeher pink waren, wurde auch irgendwann die Lederhose pink. Mittlerweile sind die Fans richtig beleidigt, wenn ich bei Konzerten mal eine andersfarbige Lederhose trage.

Sie haben ja letztes Jahr ihr neues Album „LederHosenRock“ veröffentlicht. Was verbinden Sie mit dem Titel und den Liedern?

Jeder, der sich die Songs des letzten Albums anhört und auch genau zuhört, hört und spürt, dass es sich hier um mein Leben und meine persönlichen Erfahrungen – schöne, wie auch schmerzliche – handelt. Es ist daher das bisher persönlichste Album von mir und das spürt man definitiv.

Was wartet auf die Zuschauer bei Ihrem Open-Air Konzert am 23. Juli am Scheibbser Rathausplatz? Und wie sieht Ihre Alternative bei Schlechtwetter aus?

Die Leute können sich auf eine richtige Bergbauernparty freuen! Bei Schlechtwetter bin ich trotzdem vor Ort und geb‘ anständig Gas, denn selbst Schlechtwetter kann der Stimmung nichts an! Außerdem sind wir ja nicht aus Zucker.