Lunzerin wird nach Äthiopien aufbrechen. Die 17-jährige Susanna Stängl aus Lunz startet im August ihren Freiwilligendienst in Addis Abeba in Äthiopien. Letzten Vorbereitungen laufen auf Hochtouren.

Von Anita Schwaiger. Erstellt am 15. Februar 2020 (06:18)
„Jugend Eine Welt“-Büroleiter Bernhard Morawetz, „Volontariat bewegt“- Geschäftsführerin Julia Nösterer und Provinzial P. Petrus Obermüller von der Ordensgemeinschaft „Salesianer Don Boscos“ verabschiedeten Benedikt Haberl aus Wösendorf und die Lunzerin Susanna Stängl vor ihrem Auslandsaufenthalt.
Benedikt Hageneder

Warum nicht nach der Matura für ein Jahr ins Ausland? Diese Frage stellte sich auch die 17-jährige Susanna Stängl aus Lunz. Insgesamt 19 junge Erwachsene werden demnächst ihren Freiwilligendienst in Äthiopien beziehungsweise Indien mit der Organisation „Volontariat bewegt“ starten. Vor zwei Wochen fand die offizielle Verabschiedung der Jugendlichen mit einer Messfeier und einer anschließenden Abschlussfeier statt.

„Ich fühle mich mit der Organisation im Rücken sehr sicher“

„Als ich von der Organisation ‚Volontariat bewegt‘ gehört habe, habe ich sie sofort gegooglet und war begeistert. Ich schrieb dann eine Bewerbung, sogar noch bevor ich meine Eltern gefragt hatte“, lacht die sympathische Lunzerin.

Nach ihrer Matura, die sie heuer ablegen wird, geht es für sie ab August für ein Jahr nach Äthiopien, genauer gesagt in die Hauptstadt Addis Abeba, um bei Sozialprojekten der „Jugend Eine Welt“-Hilfsorganisation und der Ordensgemeinschaft „Salesianer Don Boscos“ mitzuarbeiten. Sie setzen sich vor allem für Schul- und Ausbildungsmöglichkeiten für benachteiligte Kinder in Afrika, Asien und Lateinamerika ein. Zu den Aufgaben zählen auch aktiv Sport betreiben mit Jugendlichen, das Musizieren und das Bereitstellen eines sicheren Orts zum Spielen.

Nun sind für Stängl nach den Vorbereitungskursen noch die letzten Vorbereitungen zu treffen. „Ich muss auf alle Fälle noch Impfen gehen und das Visum beantragen“, erzählt sie im Gespräch mit der NÖN. Punkto Sicherheit hat die Maturantin nur wenig bedenken: „Ich fühle mich mit der Organisation im Rücken sehr sicher. Es gibt ein ‚Rund-um-die-Uhr‘-Telefon und auch vorort wird es Ansprechpartner geben. Zudem sind wir zwei Volontäre in Äthiopien.“