Eine Krippe voller Tiere in Purgstall. Peter Paul Kandziora baut alljährlich vor seinem Haus in Purgstall eine franziskanische Krippe auf, in der alle Tiere von der Maus bis zum Kamel vertreten sind.

Von Karin Katona. Erstellt am 22. Dezember 2017 (05:00)
Ziege, Hahn, Fuchs, Hase, Gänse, Meise, Maus, Ente, Rabe, Kamel – alle diese Tiere und noch viele mehr bevölkern die Franziskanische Krippe vor dem Haus von Peter Paul Kandziora in der Purgstaller Busatisstraße. Zur Besichtigung geöffnet ist die Krippe ab 22. Dezember.
Karin Katona

Ochs, Esel, ein paar Schafe – das sind die typischen Tiere, die in Krippen zu sehen sind. Der pensionierte Religionslehrer Peter Paul Kandziora gibt sich damit nicht zufrieden. In der Krippe vor seinem Haus tummeln sich rund 60 Tiere, von der Maus bis zum Kamel.

Begonnen hat alles vor Jahren, als Kandziora auf der Fahrt nach Tschechien auf einem Markt günstig ein „Krippen-Set“, Maria, Josef, Jesuskind, die Heiligen Drei Könige, sowie Ochs und Esel, erstand. Seither hat der Krippen-Fan mit viel Kreativität und Organisationstalent seine Krippe ständig ausgebaut.

"Jahrelang nach Kamel gesucht"

Viele Tiere und auch einige Menschenfiguren kamen dazu. „Vieles habe ich improvisiert, Figuren neu bemalt und eingekleidet. Jahrelang habe ich nach einem Kamel gesucht, bis ich endlich fündig wurde“, schildert der gebürtige Schlesier.

Wie viele Krippen er in seinem Leben schon gebaut hat, weiß er nicht mehr ganz genau. „Schon als Bub daheim in Schlesien habe ich mir für meine Krippe immer etwas Neues einfallen lassen, mit Wasser und Beleuchtung improvisiert. Krippen haben mich einfach immer fasziniert, auch im Erwachsenenleben, an allen Stationen meines Lebens.“

Krippe in der Pfarrkirche

Jetzt, im Ruhestand in Purgstall, hat er sich auch der Krippe in der Pfarrkirche angenommen. Eine orientalische, eine alpenländische und eine Mostviertler Krippe steht dort zur Auswahl. Heuer werde es die alpenländische Variante, verrät Peter Paul Kandziora: „Da ist ein Bach mit fließendem Wasser, das lieben die Kinder.“