Viele Ideen, aber auch viele Baustellen in Lackenhof

Arbeitsgespräche in Lackenhof und Startschuss für Neupositionierung.

Erstellt am 14. Dezember 2021 | 18:38
Lesezeit: 1 Min

Zehn Tage nach der Übernahme-Entscheidung der Ötscherlifte besuchten die Landesräte Jochen Danninger (ÖVP), Franz Schnabl (SPÖ) und Gottfried Waldhäusl (FPÖ) am Montag Lackenhof und trafen sich mit Vertretern der örtlichen Skischule und des Skiverleihs, der Gastronomie, Zimmervermietern und der Ötscherlifte zu ersten Arbeitsgesprächen. Dabei gaben sie auch gemeinsam den Startschuss für die Neupositionierung des Tourismusortes (Seite 42).

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„Wir lassen die Region nicht alleine und werden ihr Experten zur Seite stellen. Aber die Impulse müssen aus der Region kommen. Dazu braucht es ein zukunftsfähiges Konzept. Denn ich investiere gerne Geld, wo ich weiß, da entsteht was Neues – auch mehr als die aktuell zugesagten 2 Millionen Euro. Aber ich habe keine Freude, nur Verluste abzudecken“, betonte Landesrat Danninger.

Als hoffentlich aufrüttelnden „Schuss vor den Bug“ bezeichnete Skischul-Betreiber Michael Nendwich die aktuelle Situation. Jetzt gelte es, den neuen Schwung mitzunehmen, um neue Wege zu beschreiten. „Eineinhalb Jahre sind ein ehrgeiziges Ziel. Aber wenn wir bis dahin kein passendes Konzept zustande bringen, dann schaffen wir es in vier Jahren auch nicht“, sagt Nendwich.

Ein Problem, mit dem aktuell alle in Lackenhof kämpfen, ist die Personalsituation. Viele Saisonarbeitskräfte haben sich nach dem vermeintlichen Aus der Lifte andere Jobs gesucht. „Die jetzt zurückzubekommen, ist ganz schwierig. Wenn wir Lackenhof wieder auf Vordermann bringen wollen, müssen wir uns auch als attraktive Arbeitgeber präsentieren – in allen Bereichen“, zeigt sich Ötscherlift-Geschäftsführer Andreas Buder überzeugt.

Eine andere Lackenhof-„Baustelle“ hofft Bürgermeisterin Renate Rakwetz diese Woche zu lösen. Für den Nahversorger gibt es einen neuen Interessenten.