Göstling & Lackenhof: „Sind für Winter gut gerüstet“. Nach gutem Sommer bereitet man sich in den Skigebieten auf Wintersaison vor.

Von Claudia Christ. Erstellt am 01. Oktober 2020 (12:53)
Herbstzeit ist Wanderzeit. Die Aussicht von hoch oben zu bewundern ist für Wanderer am Hochkar und Ötscher per Sessellift noch bis 26. Oktober möglich.
Rene Jagersberger

Skifahrer mit Mundschutz am Sessellift und Abstand halten beim Anstehen in der Liftschlange – das wird auch im kommenden Winter das Bild am Hochkar und am Ötscher prägen.

Unmittelbar nachdem die Regierung am vergangenen Donnerstag die Richtlinien für den Wintersport bekannt gegeben hatte, begannen die Planungen in den Skigebieten der Region für die „Corona-Saison“.

„Wir planen gemeinsam mit der Bezirkshauptmannschaft, die vorgeschriebenen Covid-Maßnahmen auf ein A4-Infoblatt zu bringen, das dann an alle Betriebe ausgegeben werden soll“, informiert Göstlings Bürgermeister Friedrich Fahrnberger. Die Erfahrungen aus dem Sommer stimmen die Liftbetreiber positiv.

„Die Umsetzung der Sicherheitsmaßnahmen lief während des Sommers problemlos. Wir haben ausreichend Desinfektionsmöglichkeiten für die Gäste und Mitarbeiter montiert und den kontaktlosen Kartenverkauf mittels Automatenverkauf ermöglicht“, erklärt Andreas Buder, Geschäftsführer der Bergbahnen am Hochkar und in Lackenhof.

Eine Einbahnregelung sowie eine maximale Personenanzahl, die sich gleichzeitig in der Schirmbar aufhalten dürfen, sorgte für die entsprechende Sicherheit.

„Der Sommer war zufriedenstellend. Was uns der Winter bringen wird, werden wir erst sehen.“Johannes Putz , Gastro-, Hotel und Skischulenbetreiber

Laut den aktuellen Informationen der Bundesregierung gehen die Liftbetreiber am Hochkar und Lackenhof davon aus, dass die Wintersaison nach dem Muster der Sommersaison anlaufen wird. „Wir sind für den Winter gut gerüstet. Unsere Gäste sind mittlerweile gewohnt, die neuen Herausforderungen anzunehmen, um ein Wintererlebnis möglich zu machen. Die Sicherheit sowie Gesundheit steht dabei an oberster Stelle“, betont Buder und erhofft sich für beide Skigebiete eine gute Wintersaison.

Auf eine gute Saison hofft auch Gastronom Johannes Putz an seinen beiden Standorten, am Hochkar und in Lunz am See. „Der Sommer war zufriedenstellend, besonders in der Schlosstaverne in Lunz. Was uns der Winter bringen wird, werden wir erst sehen. Bis dahin ist noch etwas Zeit“, meint der Gastro-, Hotel- und Skischulenbetreiber am Hochkar.

Die Umsetzung der Maßnahmen — wie die 10-Personen-Regel und das Tragen des Mundschutzes — sieht der Gastronom gelassen: „Das ist alles machbar. Veränderungen sind wir ja mittlerweile schon gewohnt.“