Frischer Wind in Farbe blau. Daniel Windgruber (31) möchte als FP-Mandatar in den Gemeinderat einziehen.

Von Anna Faltner. Erstellt am 12. November 2019 (16:45)
Motiviert für ein FP-Mandat im Grestner Gemeinderat: der 31-jährige Daniel Windgruber.
Faltner

Die Marktgemeinde wird bunter – zumindest was das Politische angeht. Mit Daniel Windgruber wird bei der kommenden Gemeinderatswahl im Jänner nämlich auch die Freiheitliche Partei um einen Platz im Gemeinderat rittern.

Die FPÖ war für Windgruber immer schon die Partei, die seine Interessen am besten vertritt. „Vor allem ihre Ausländer-Politik finde ich gut. Diese Willkommenspolitik, was die anderen Parteien alle betreiben, das ist gar nicht meins. Aber generell haben sie mich am meisten überzeugt“, sagt der 31-Jährige, der bei Welser Profile als Betriebselektriker tätig ist. Man fördere die ausländischen Arbeitsplatz zu sehr, „die Österreicher schauen dann hinterher“. Das ist auch eine Thematik, der er als Grestner Gemeinderat vorbeugen möchte.

„Wir wollen frischen Wind hineinbringen“

Bisher war Windgruber mit der Politik in Gresten zufrieden. Dennoch ist ihm Kontrolle wichtig, denn dort wo Macht herrscht, muss auch ein scharfes Auge darüber wachen. „Wir wollen einfach drüberschauen, kontrollieren und frischen Wind hineinbringen. Ich will mich bestimmt nicht querstellen, sondern konstruktiv mitarbeiten“, erhofft sich der Grestner zumindest ein Mandat. Egal ob schwarz oder rot – wenn die Standpunkte für ihn Sinn ergeben, dann wird er auch bestimmt mitstimmen. Wenn nicht, dann eben nicht.

Auf dem zweiten Listenplatz kandidiert Windgrubers Lebensgefährtin Sandra Hinterleitner. Vor eineinhalb Jahren zog es die beiden aus Ybbsitz zurück in Windgrubers Heimat. Ende November erwarten sie ihr erstes gemeinsames Kind. Über „Nachwuchs“ würde er sich auch bei der Grestner FPÖ freuen.