Hochkar: Neuer Hochbehälter auf 1.569 m

Erstellt am 21. Juli 2022 | 04:48
Lesezeit: 2 Min
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Spatenstich am Montag für den neuen Hochbehälter am Hochkar (von links): Bürgermeister Friedrich Fahrnberger, Baumeister Thomas Geischläger, Bauleiter Johannes Hödl, Felix Pöchhacker, Amtsleiter Walter Ruspekhofer, Christoph Ruspekhofer und Polier Thomas Resch.
Foto: Georg Perschl
Am Montag erfolgte der offizielle Baustart für den neuen Hochbehälter am Hochkar. Er sichert künftig die Wasserversorgung für die sieben Gastronomiebetriebe am Berg.
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Vier Hochbehälter haben bislang für die Versorgungssicherheit mit Trinkwasser am Hochkar gesorgt. Vier Hochbehälter, die 1976 von der Marktgemeinde Göstling errichtet und anfänglich mit Quellwasser direkt am Hochkar gespeist wurden. Eine große Investition zur besseren Versorgungssicherheit war danach der Bau der Versorgungsleitung vom Tal in Lassing (700 m Seehöhe) zu den Hochbehältern auf einer Seehöhe von 1.569 Meter.

Das Wasser wird in einem Pumpvorgang von Lassing aus in die Hochbehälter befördert und versorgt mittlerweile sieben Gastronomiebetriebe am Berg. Da die Hochbehälter nun in die Jahre gekommen sind und sich Verschleißerscheinungen bemerkbar machen, hat sich die Gemeinde Göstling nun entschlossen, einen neuen Hochbehälter mit insgesamt 300 Kubikmeter Inhalt zu errichten. Die Planung erfolgte durch das ZT Büro Pfeiller in Lunz am See, die Bauausführung wurde an die Firma Baumeister Geischläger in Göstling und die maschinelle Ausrüstung an die Firma Forstenlechner, Installationstechnik vergeben.

„Durch diese Investition ist die Versorgung des Hochkar-Gebietes mit Trinkwasser weiterhin gesichert“

Das Projekt wird noch heuer umgesetzt, wobei sich die Kosten auf rund 600.000 Euro (brutto) belaufen. „Durch diese Investition ist die Versorgung des Hochkar-Gebietes mit Trinkwasser weiterhin gesichert“, betont Bürgermeister Friedrich Fahrnberger. Zukünftig wird jedoch auch noch die Erneuerung der Versorgungsleitungen im beliebten Ski- und Wandergebiet notwendig sein.

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