Steinakirchen/Wang: Die Chance auf Glasfaser

Wenn bis Ende Jänner 42 Prozent der Bürger in betroffenen Gebieten in Steinakirchen und Wang zustimmen, könnte Glasfaserinfrastruktur schon Mitte 2022 entstehen.

Erstellt am 06. Oktober 2021 | 03:14
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Stellten die Weichen (von links): Raimund Fischer und Melanie Scholze-Simmel (nöGIG), Amtsleiter Christian Hofmarcher, Bürgermeister Franz Sonnleitner und Vizebürgermeister Markus Heigl (Wang), Jakob Solböck (Glasfaserprojektierung), Amtsleiter Christoph Pflügl und Günter Mondl (Steinakirchen) sowie Thomas Heissenberger (nöGIG).
Foto: nöGIG

Die Gemeinden Steinakirchen und Wang könnten sich schon bald über schnelles Internet freuen. Wenn bis Ende Jänner 2022 mehr als 42 Prozent der Haushalte und Betriebe in den vorgesehenen Ausbaugebieten zustimmen, kann die Niederösterreichische Glasfaserinfrastrukturgesellschaft (nöGIG) in den Gemeinden die nächsten Schritte für die Errichtung der Glasfaserinfrastruktur setzen. In einer Projektbesprechung mit nöGIG wurden die Weichen für die Sammelphase gestellt.

In den kommenden Wochen wird die Zustimmung der Bürger zum Glasfaserausbau eingeholt. Während der Sammelphase erhalten die Bürger die Möglichkeit, sich über die Vorteile eines Glasfaseranschlusses zu informieren. Dazu werden Infoveranstaltungen, Sprechstunden und Hausbesuche stattfinden.

Der Steinakirchner ÖVP-Bürgermeister Wolfgang Pöhacker zeigt sich nach der gemeinsamen Startbesprechung erfreut: „Wir haben alle Vorbereitungen für die Umsetzung des NÖ Modells getroffen. Wo es im Zuge von Tiefbauarbeiten möglich war, haben wir schon Leerrohre für Glasfaser verlegt. Die kommenden Wochen werden herausfordernd für uns als Gemeinden und wir freuen uns, dass die Sammelphase starten kann. Jetzt liegt es an uns, die notwendige Bestellquote zu erreichen.“ Besonders für den Wirtschaftsstandort sei eine leistungsfähige digitale Infrastruktur entscheidend, betont der Wanger ÖVP-Bürgermeister Franz Sonnleitner: „Glasfaser bedeutet Zukunftssicherheit für die betroffenen Gemeinden und die gesamte Region. Damit stärken wir den Wirtschaftsstandort und sichern die Arbeitsplätze der Gegenwart und Zukunft.“ Das NÖ Glasfasernetz ist übrigens offen für alle Anbieter von Internetdiensten.

Wenn bis Ende Jänner mehr als 42 Prozent in den vorgesehenen Ausbaugebieten zustimmen, können die Bauarbeiten voraussichtlich Mitte nächsten Jahres starten. Die nöGIG investiert dabei rund 3,8 Millionen Euro in den beiden Gemeinden.