Wolfpassing: Der Theaterwein ist eingeschenkt

Zum Theatersommer im Schloss wird der eigens dafür kreierte „Pianino“ serviert.

Erstellt am 16. Juli 2021 | 06:43
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Bei der Präsentation des Theaterweins (von links): Bürgermeister Friedrich Salzer, Intendantin Christina Meister-Sedlinger, Produktionsleiter Martin Sedlinger, Vizebürgermeister Karl Becker, Winzer Andreas Schmid, Max Mayerhofer (Werbeagentur „attack“), Kulturausschussvorsitzende Eva Wallner und Hofcafé-Betreiberin Elfi Halbartschlager.
Foto: Anna Faltner, Anna Faltner

Sie wissen nicht nur, wie man Theater macht, sondern auch, wie man guten Wein kredenzt. Und zwar perfekt an das aktuelle Theaterstück angepasst. Die Indentanten des Theatersommers Schloss Wolfpassing, Christina Meister-Sedlinger und Martin Sedlinger, luden gemeinsam mit der Gemeindespitze zur Weinpräsentation ein.

„Pianino“ heißen die beiden auserkorenen Weine – angelehnt an Hermann Bahrs Werk „Das Konzert“, in dem sich alles um den Pianisten Gustav Heink dreht. Und der „Pianino“ spielt quasi eine Nebenrolle – abseits der Bühne. „Wir wollten etwas, was uns den ganzen Sommer und während der Vorstellungszeit begleitet“, erzählte Christina Meister-Sedlinger. Werbefachmann Max Mayerhofer von der Werbeagentur „attack“ brachte dann den Theaterwein aufs Tableau. Ein passendes Logo und der Name „Pianino“ waren auch sofort kreiert.

Nun kam der befreundete Winzer Andreas Schmid aus Gobelsburg (Langenlois) mit ins Spiel. Nach kurzer Verkostungsphase stand fest: Es gibt zwei Theaterweine. Einen Rosésekt und einen Grünen Veltliner. Beide Weine spielen alle Stückerln. Der Rosésekt verzaubert mit seinem Kirscharoma, der Grüne Veltliner mit seiner schönen Säure. Die Weine von Familie Schmid werden nachhaltig produziert, die Trauben stammen direkt aus den Weingärten in Gobelsburg. „Wir lassen die Weine alle Natur so wie sie sind. Und 2020 hatten wir Glück. Das war ein sehr gutes Weinjahr“, ist der Winzer zufrieden.

Kostproben gibt es übrigens nicht nur am Vorstellungsabend, sondern auch bei Elfi Halbartschlager im Hofcafé.