Agrartechnologie: Anmeldefrist läuft bis 18. Juni

Wieselburg wird ab Herbst endgültig Hotspot für Agrar & Technik-Know-how.

Erstellt am 27. Mai 2018 | 05:00
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Fachhochschule Wr. Neustadt
Foto: Fachhochschule Wr. Neustadt

Die herausfordernden Aufgaben und Berufsfelder in der Agrar-Branche sind vielfältig und erfordern zunehmend technische Kenntnisse. Das bundesweit einmalige Bachelor-Studium Agrartechnologie wird ab Herbst 2018 in Kooperation mit der Höheren Bundeslehr- und Forschungsanstalt Francisco Josephinum in Wieselburg angeboten. Die Studienschwerpunkte decken Smart Farming, Software-Entwicklung, Landwirtschaft sowie Landtechnik ab.

„Die Ausbildung an der Schnittstelle zwischen klassischer Landwirtschaft und Digitalisierung eröffnet den Studierenden hervorragende Karriereperspektiven. Das Spektrum künftiger Arbeitgeber reicht von landwirtschaftlichen Betrieben und Agrardienstleistern über Verkaufsförderung technischer Produkte bis hin zur Mitarbeit in der agrarischen Forschung sowie in Entwicklungsprojekten der Agrar-Branche und Landmaschinen-Industrie“, erklärt Jürgen Karner, Studiengangsleiter Agrartechnologie am Campus Francisco Josephinum Wieselburg der FH Wiener Neustadt.

25 Studienplätze im neuen Studiengang

Ab Herbst dürfen sich 25 Studierende über einen der begehrten Studienplätze im neuen Bachelor-Studiengang Agrartechnologie freuen. Am Campus Francisco Josephinum beginnt die Ausbildung mit den Grundlagen der landwirtschaftlichen Produktion (Pflanzenbau, Nutztierhaltung, Landmaschinentechnik, Biologischer Landbau etc.). Ab dem zweiten Semester werden die agrarischen Inhalte um technische Schlüsselkompetenzen erweitert.

Die Vermittlung von Kenntnissen in Physik, Elektrotechnik, Mess- und Sensortechnik sowie Grundlagen der Mechatronik ermöglicht es, die modernen Precision Farming-Technologien zu verstehen und weiterzuentwickeln. Die Studierenden werden fit im Programmieren von Software-Anwendungen und erlernen die Funktion von Geoinformationssystemen, welche wiederum die Basis für Precision Farming-Anwendungen darstellt. Das erworbene Wissen wird in einer Vielzahl an Praxiseinheiten am Feld oder auch im Stall angewandt.

Die Ausbildung im Bereich Landwirtschaft 4.0 wird durch wertvolle Managementkompetenz in Form von Betriebswirtschaft und Unternehmensführung ergänzt. Anhand moderner Maschinen und Systeme wird das Know-how nicht nur theoretisch, sondern auch praxisnah am Feld vermittelt.

Berufsermöglichend studieren

Die Lehrveranstaltungen werden hauptsächlich von Montag bis Mittwoch stattfinden. Die Studierenden haben dadurch die Möglichkeit, nebenbei Berufserfahrung zu sammeln. Für AbsolventInnen von Höheren Land- und Forstwirtschaftlichen Schulen ist der direkte Einstieg ins zweite Semester vorgesehen – eine Anmeldung ist bereits jetzt erforderlich.