Mehreren Raika-Filialen droht Schließung. Anonymer Brief sorgt für Aufschrei. Bis zu elf Filialen der Raiffeisenbank Mittleres Mostviertel könnten geschlossen werden.

Von Christian Eplinger und Anna Faltner. Erstellt am 16. Januar 2018 (05:01)
Seit Donnerstagnachmittag laufen die Drähte heiß bei Raiba-Direktor Johann Vieghofer: „Ich habe alle Bürgermeister angerufen, um sie über den aktuellen Stand zu informieren.“
Eplinger

Am vergangenen Donnerstag sorgte ein anonymer Brief für helle Aufregung in elf Standortgemeinde von Filialen der Raiffeisenbank Mittleres Mostviertel. „Die Geschäftsführung der Raiffeisenbank Mittleres Mostviertel hat die Schließung der Bankstelle in Reinsberg sowie zehn weiterer Bankstellen im Genossenschaftsgebiet mit August 2018 beschlossen“, hieß es in dem Schreiben, das mit Friedrich Wilhelm Raiffeisen, dem seinerzeitigen Bankengründer, unterzeichnet war.

Im Scheibbser Bezirk wären laut dem Schreiben neben der Filiale in Reinsberg auch die Bankstellen in St. Georgen/Leys, St. Anton/Jeßnitz und Randegg betroffen. Weiters betroffen wären laut Briefschreiber Weiten, Leiben, Emmersdorf, Krummnußbaum, Golling und Neumarkt aus dem Melker Bezirk sowie Schwarzenbach im Pielachtal.

Vieghofer: "Noch ist nichts beschlossen"

„Seit Donnerstagnachmittag habe ich fast durchgehend telefoniert, um zu beruhigen und aufzuklären. Denn noch ist nichts beschlossen“, erläutert Johann Vieghofer, einer der vier Raiffeisenbank-Geschäftsführer, der NÖN.


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