Wings for Life Run: Gemeinsam Laufen für die gute Sache. Am 9. Mai heißt es wieder: Laufen gegen das Catcher Car. Matthias Leichtfried stellt dabei ein Weichberger Team.

Von Christian Eplinger. Erstellt am 08. Mai 2021 (05:53)
2019 organisierte Matthias Leichtfried (rechts) einen Wings for Life-App-Run in Wieselburg. Mit dabei waren damals auch Helmut Wieseneder, Martin Reisinger und Mario Figerl (von links). Heuer ruft auch die NÖN dazu auf, Fotos vom Wings for Life-Run einzuschicken. Schickt uns bis Montag, 10. Mai, 12 Uhr Fotos beim Laufen, mit Namen, Wohnort, Laufstrecke und Kilometerleistung an redaktion.erlauftal@noen.at oder mostviertel@noen.at. Mit dem Einsenden des Fotos akzeptiert der Einsender die Veröffentlichung der Fotos und Namen auf allen NÖN-Kanälen.
Karin Maria Heigl/Archiv, Karin Maria Heigl/Archiv

Am Sonntag ist nicht nur Muttertag. Am 9. Mai steht auch die achte Auflage des Wings for Life World Run am Programm. Ein Lauf für alle, egal ob Spitzensportler, Hobbyläufer, blutiger Anfänger oder Rollstuhlfahrer. Das Ziel ist, gemeinsam für die gute Sache und für alle, die es selbst nicht können, zu laufen.

Die gute Sache ist in diesem Fall die vom zweifachen Motocross-Weltmeister Heinz Kinigadner und Red Bull-Gründer Dietrich Mateschitz gegründete Wings for Life-Stiftung, die weltweit Spitzenforschung zur Heilung von Querschnittslähmung unterstützt.

Leichtfrieds Ziel: 1.000 Euro als Spende sammeln

Beim Wings for Life World Run starten alle Teilnehmer weltweit zur selben Zeit (in Österreich um 13 Uhr) – egal von welchem Punkt aus. Eine Ziellinie gibt es nämlich nicht. Stattdessen setzt sich 30 Minuten nach dem Start das virtuelle Catcher Car in Bewegung und überholt die Läufer und Rollstuhlfahrer nach und nach. Alle Startgelder und Kilometerspenden gehen zu 100 Prozent in die Rückenmarksforschung.

Zum heuer sechsten Mal nimmt auch der Wieselburger Matthias Leichtfried aktiv am Lauf teil. Waren es zuerst noch Teilnahmen bei den großen Wings for Life-Laufveranstaltungen, hat er sich in den vergangenen Jahren auf den App-Run verlegt. Er nutzt die Gelegenheit auch als persönliches Training für den Triathlon über die Langdistanz am 4. September in Podersdorf. Zum zweiten Mal nach 2013 hat sich Leichtfried die Ironman-Distanz über 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und 42 Kilometer Laufen vorgenommen.

„Da es nur sehr wenige Wettbewerbe gibt, will ich den Wings for Life-Run als persönlichen Trainingslauf hernehmen. Ich habe mir vorgenommen, so um die 35 Kilometer zu laufen. Bisher liegt meine Bestleistung beim Wings for Life-Run bei 26 Kilometer“, schildert der Geschäftsführer von Reifen Weichberger.

Nachdem Leichtfried 2019 schon einen Wings for Life-App-Run in Wieselburg organisiert hatte, stellte er für heuer ein Weichberger-Team aus Freunden und Berufskollegen zusammen. Gelaufen wird in Wieselburg genauso wie in Oberndorf, St. Pölten oder der Steiermark. Je nachdem, wo wer zu Hause ist.

„Wir sind aktuell schon 18 Leute, hoffen aber noch auf Zuwachs bis Sonntag. Bislang haben wir alleine durch das Startgeld rund 400 Euro an Spendengelder beisammen. Wir dürfen zwar nicht alle gemeinsam laufen, doch als Team wollen wir insgesamt zumindest rund 1.000 Euro als Spende sammeln“, schildert Leichtfried, der in Wieselburg zumindest am Start gemeinsam mit seiner Frau Katrin weglaufen wird.

Heuer ruft auch die NÖN dazu auf, Fotos vom Wings for Life-Run einzuschicken. Schickt uns bis Montag, 10. Mai, 12 Uhr Fotos beim Laufen, mit Namen, Wohnort, Laufstrecke und Kilometerleistung an redaktion.erlauftal@noen.at oder mostviertel@noen.at. Mit dem Einsenden des Fotos akzeptiert der Einsender die Veröffentlichung der Fotos und Namen auf allen NÖN-Kanälen.