City Star für den „Mister Musikschule“. Gemeinderat verleiht Musikschuldirektor Johannes Distelberger City Star für Lebenswerk. Überreichung am 12. Jänner.

Von Karin Maria Heigl. Erstellt am 22. Dezember 2017 (05:00)
Drei Tage vor seinem 57. Geburtstag verlieh der Wieselburger Gemeinderat Musikschuldirektor Johannes Distelberger den City Star für das Lebenswerk.
privat

NÖN: Der Gemeinderat beschloss einstimmig, Ihnen am 12. Jänner den City Star für Ihr Lebenswerk zu überreichen. Was bedeutet diese Auszeichung für Sie?

Johannes Distelberger: Die Auszeichnung bedeutet mir viel! Ich sehe sie als Anerkennung meiner Kulturarbeit, aber besonders auch der pädagogischen Arbeit der gesamten Musikschule. Durch meine und unsere Arbeit soll das Leben in Wieselburg ein Stück lebenswerter werden. Die Auszeichnung sehe ich als Bestätigung, dass uns dies in hohem Maße gelungen ist.

Haben Sie sich das erwartet oder anlässlich der Jubiläen 60 Jahre Musikschule und 30 Jahre Musikschuldirektor Distelberger schon damit gerechnet?

Distelberger: Nein!

Was können Sie uns über Ihr Lebenswerk erzählen?

Distelberger: Ich werde dafür bezahlt , dass ich den Menschen hier in Wieselburg das Leben interessanter, spannender, abwechslungsreicher, kreativer und erfüllter machen darf. 30 Jahre lang durfte ich bisher zahlreiche junge Menschen musikalisch, pädagogisch und besonders auch menschlich in ihrer Entwicklung begleiten, unterstützen und ihr Leben durch Musik bereichern. Die Beschäftigung mit Kunst und Kultur birgt unglaublich viele Überraschungen und ist nie erschöpfend. So wie ein Kunstwerk aus einem anderen Blickwinkel oft völlig neue Sichtweisen freigibt, ist es auch im übrigen Leben so, dass der Wechsel der Perspektive oft sehr aufschlussreich sein kann. Die musikalische Arbeit mit Laien, sei es im Unterricht oder bei der Arbeit mit diversen Blaskapellen oder Ensembles kann sehr erfüllend sein, da das Feedback meistens sehr ehrlich und unmittelbar ist.

Wer hat Sie auf diesem Weg begleitet und unterstützt?

Distelberger: Meine Familie, viele Kollegen und Freunde von Musikschule, den Blaskapellen, dem Kulturverein KulturERleben und auch verständnisvolle politisch verantwortliche Personen in den Gemeinden.