Preise für blühende Gemeinde-Oasen. Wieselburg und Göstling wurden aus 76 NÖ-Gemeinden für ihre Blütenpracht mit Preisen ausgezeichnet.

Von Claudia Christ. Erstellt am 29. September 2020 (15:01)
Für die Stadtgemeinde Wieselburg gab es den zweiten Platz in der Kategorie 3 (über 3.000 Einwohner). Wieselburg musste sich da nur Tulln geschlagen geben, von links: Landesobmann Johannes Käfer, Stadtrat Werner Tazreiter, Vizepräsident Lorenz Mayr, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Spartenobmann Jochen Flicker.
Erich Marschik

Die Freude bei den Wieselburgern über den landesweit zweiten Platz bei „Blühendes Niederöstereich“ ist groß. Einzig die Blumenhauptstadt Tulln konnte die Stadtgemeinde in der Gruppe bis 3.000 Einwohner an Blütenpracht übertreffen.

„Zu unserer Freude haben wir schon oftmals Preise gewonnen, im Vorjahr war es der dritte Platz“, informiert Wirtschaftshofleiter Thomas Lichtenschopf. Er und sein Gärtner, Bauhofmitarbeiter Erich Trimmel, setzten alles daran, dass Wieselburg jedes Jahr aufblüht.

„Wir verwenden ausschließlich biologische Blumenerde und Biodünger. Besonders wichtig ist auch das oftmalige Gießen“, sagt Lichtenschopf und hegt die Hoffnung auf Platz eins im nächsten Jahr.

Die Marktgemeinde Göstling – vertreten durch Andrea Fahrnberger (2. von links) – holte sich beim diesjährigen Wettbewerb „Blühendes Niederösterreich“ den Sieg in der Sonderkategorie „Natur im Garten“. Landesobmann Johannes Käfer, Vizepräsident Lorenz Mayr, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Spartenobmann Jochen Flicker und der Geschäftsführer von Natur im Garten Matthias Wobornik (von links) gratulierten.
Erich Marschik

Einen Start von Null auf 100 legte Göstling hin: Erst seit heuer Mitglied bei „Natur im Garten“, holte die Gemeinde gleich mit dem neu angelegten Bauerngarten beim Eingangsbereich des Mendlingtals den ersten Platz in der Kategorie „Sonderpreis bis 5.000 Einwohner“.

Die Idee, einen Bauerngarten mit zum Teil bereits in Vergessenheit geratenen Pflanzen anzulegen, kam vom Mendlingtal-Team selbst. „Ich bin sehr stolz darauf, dass wir mit dem Projekt gleich so punkten konnten“, betont Bürgermeister Friedrich Fahrnberger, der die ökologische Pflege der Pflanzen als besonders wichtig erachtet.