Jubiläum: Einmal Josephiner, immer Josephiner!. An die 1.500 Schüler, Lehrkräfte und (Ehren)Gäste feierten am Donnerstag im NV-Forum in Wieselburg das 150-jährige Jubiläum des Francisco Josephinums.

Von Christian Eplinger. Erstellt am 08. November 2019 (15:05)

Am 16. Oktober 1869 begann der Unterricht am Francisco Josephinum, einer damals zweijährigen landwirtschaftlichen Mittelschule in Mödling. 1934 übersiedelte das Josephinum in das Schloss Weinzierl nach Wieselburg und etablierte sich zur absoluten „Kaderschmiede“ am landwirtschaftlichen Sektor. 

Mitverantwortlich dafür ist auch der Absolventenverein rund um Obmann Robert Fitzthum (Kammerdirektor der Landwirtshaftskammer Wien) und seinem Stellvertreter Stephan Pernkopf (LH-Stellvertretrer), der den viel gepriesenen „Josephinergeist“ auch viele Jahre nach dem Schulbank-Drücken aufrecht erhält. Nicht umsonst heißt es: „Einmal Josephiner, immer Josephiner“. 

"Das ist eine enorme Wertschätzung für uns"

2019 feiert das Josephinum sein 150-jähriges Bestandsjubiläum. Höhepunkt dabei war der Festakt am Donnerstag im NV-Forum in Wieselburg. Neben den 820 aktuellen Schülern und den 200 Lehrkräften, Forschern und Bediensteten feierten hunderte Ehrengäste und ehemalige Absolventen mit ihrer Schule dieses Jubiläum. „Das ist eine enorme Wertschätzung für uns“, freute sich Direktor Alois Rosenberger. 

Selbst Moderatorin Birgit Perl staunte nicht schlecht, dass sie mit Wilhelm Molterer, Josef Pröll, Niki Berlakovich, Elisabeth Köstinger und Maria Patek gleich fünf ehemalige und aktive Landwirtschaftsminister – die Schule ist dem Landwirtschaftministerium direkt unterstellt – interviewen durfte.Beim Festakt auch zugegen Bauernbundpräsident Georg Strasser und Gemeindebund-Präsident Alfred Riedl – beides ebenfalls Josephiner.

In der Print-Ausgabe der Erlauftaler NÖN lesen Sie auch, welche Geschenke die Ehrengäste dem Josephinum zum 150er mitgebracht haben und wieso sich gerade das Josephinum als absolute "Kaderschmiede" so einen guten Ruf erarbeitet hat.