Acht Feuerwehren bekämpften Scheunenbrand. Acht Feuerwehren wurden am Dienstagvormittag zu einem Stadelbrand nach Grub gerufen. Inzwischen steht auch die Brandursache fest: Ein Kurzschluss an der Zuleitung zu einem Halogenstrahler hatte den Brand verursacht, wie der Bezirksbrandermittler der Polizei mitteilte.

Von Redaktion NÖN.at und Christian Eplinger. Erstellt am 10. November 2020 (12:32)

Um 10 Uhr heulten in Wieselburg und den umliegenden Gemeinden die Sirenen. Im Ortsteil Grub (Gemeinde Wieselburg-Land) stand ein Stadl in Flammen. Beim Eintreffen der ersten Einssatzkräfte stand das Objekt bereits in Vollbrand. Unter schweren Atemschutz wurde ein umfassender Löschangriff gestartet. Um genügend Löschwasser vor Ort zu haben wurde mit Unterstützung der Nachbarwehren ein Tankwagenpendelverkehr eingerichtet.

Das Objekt brannte vollständig nieder. Erst kurz vor 12 Uhr konnte Brandaus vermeldet werden. Insgesamt waren acht Feuerwehren mit 97 Mitgliedern und 18 Fahrzeugen im Einsatz. Auch das Rote Kreuz war mit drei Fahrzeugen präventiv vor Ort. Verletzt wurde aber zum Glück niemand. 

Als Brandursache stellte die Polizei bei den Ermittlungen noch am Nachmittag einen technischen Defekt fest. An einer Zuleitung zu einem Halogenstrahler erkannte der Brandermittler eindeutige Hinweise auf einen Kurzschluss. Ein Fremdverschulden wird ausgeschlossen. Die Höhe des Sachschadens ist derzeit noch nicht bekannt, dürfte aber durch eine Versicherung gedeckt sein.