Kunst der Musik und des Wortes

„Sprung über den Bach“ von Herbert Reisinger war ein fulminanter Erfolg.

Erstellt am 23. Mai 2018 | 03:00
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Eine perfekt abgestimmte Mischung aus Poesie und Erzählungen begleitete die Uraufführung des Werkes „Der Sprung über den Bach“ des Komponisten Herbert Reisinger im Schloss Weinzierl. Herbert Reisinger stand selbst als Erzähler, Sänger und Perkussionist im Zentrum des vielschichtigen Abends.

Mit dem Werk illu-strierte der vielseitige Musiker und Komponist die sechzigjährige Lebensgeschichte seines Freundes und Auftraggebers Andreas Rothner. Musikalisch umgesetzt wurde das Werk von einem achtköpfigen Ensemble mit dem hervorragenden Köhne-Quartett an der Spitze. Neben der abwechslungsreichen Musik, die vom klassischen Streichquartett über Tango, Walzer und Swing reichte, beeindruckte Reisinger durch seine Texte und Bühnenpräsenz.

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Das famose Köhne-Quartett setzte die Musik Herbert Reisingers großartig um. Der Komponist (rechts) beeindruckte mit Poesie, Gesang und Perkus-sion.
Foto: privat

Das Musikensemble begeisterte durch die gefühlvolle und beschwingte Umsetzung der Kompositionen. Mit dem Köhne-Streichquartett (Joanna Lewis, Anne Harvey –Nagl, Lena Fankhauser, Melissa Coleman) konnte Herbert Reisinger auf eines der Top-Streichquartette in Österreich bauen. Ergänzt wurde das Ensemble von Daniela Fuchs (Klarinette), Regina Königslehner (Altflöte), Monika Wippl (Flöte) und Lotte Kasser (Alt). Organisiert wurde das Konzert von den beiden Wieselburger Vereinen kultur-erleben. und halle2.