Leidenschaftlicher Kulturvermittler Horwath verstorben. Pädagoge Anton Horwath ist am 10. Mai im 76. Lebensjahr verstorben.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 24. Mai 2020 (19:53)
Anton Horwath verstarb im 76. Lebensjahr.
privat

Der gebürtige Kärntner, aufgewachsen in St. Jakob im Rosental, war viele Jahrzehnte hindurch eine anerkannte Persönlichkeit im kulturellen Leben Wieselburgs. Ob als inspirierender Lehrer für Deutsch und Englisch am Francisco Josephinum, als Moderator unzähliger Konzerte (Heimatabende, Herbstkonzerte der Stadtkapelle), als Entertainer mit der Gitarre in manch geselliger Runde oder als Cellist im Streichorchester der Musikschule Wieselburg, beim Vortrag von deutschen Balladen oder Shakespeare-Sonetten – die Liste von Horwaths kulturellen und pädagogischen Aktivitäten ist lange.

Ein besonderes Anliegen war ihm die Pflege des Laientheaterspiels. So leitete er von 1981 bis 1986 die „Theatergruppe Brunning“, ab 1990 die „Theatergruppe Ikarus“. Er führte im Rahmen von KulturErLeben bei vielen denkwürdigen Aufführungen Regie oder zeichnete als Autor verantwortlich.. Seine Mitarbeit bei Veranstaltungen der Musikschule Wieselburg war immer gerne gesehen – so entstanden Höhepunkte wie „Brauner Bär und weiße Taube“ oder „Die Orchesterprobe“ von Karl Valentin und viele weitere humorvolle Veranstaltungen.

Auch nach seiner Pensionierung als Lehrer blieb für Anton Horwath das Unterrichten eine Berufung. Sprachkurse im Rahmen der Volkshochschule Wieselburg, an der Franziskanischen Universität in Gaming, Maturavorbereitung am BFI Amstetten und an der landwirtschaftlichen Fachschule Gießhübl, Deutschkurse für Flüchtlinge in Pöchlarn. Auch hier ist die Liste lang.

Am 10. Mai ist „Toni“ im 76. Lebensjahr verstorben. Menschlichkeit, Humor und die Liebe zum Lehren zeichneten ihn aus. Er wird in Wieselburg fehlen!