Neue Leiterin übernimmt Caritas-Sozialstation. Nach mehr als 20 Jahren als Leiterin der Caritas-Sozialstation Erlauftal in Wieselburg übergibt Ingrid Handl nun an ihre bisherige Stellvertreterin Erna Mangeng.

Von Claudia Christ. Erstellt am 07. Februar 2020 (03:34)
Offizielle Schlüsselübergabe in der Caritas-Sozialstation Erlauftal in Wieselburg, von links: Regionalleiterin Elena Steinmaßl, die scheidende Leiterin Ingrid Handl und ihre Nachfolgerin Erna Mangeng sowie Pflegeleiterin Andrea Reiter.
Claudia Christ

In der Caritas-Sozialstation Erlauftal für Hauskrankenpflege wird ein neues Kapitel aufgeschlagen. Denn die langjährige Leiterin Ingrid Handl (56) schlägt beruflich einen neuen Weg ein und wird künftig in der Tagsbetreuungsstätte für Senioren in Wieselburg tätig sein.

„Ingrid hat über 20 Jahre die Sozialstation erfolgreich geleitet und mitaufgebaut. Dank ihrer Pionierarbeit, ihrem persönlichen Engagement und ihrer fachlichen Kompetenz kann die Station nun gut übergeben werden“, bedankt sich Regionalleiterin Elena Steinmaßl bei ihrer Mitarbeiterin, die sich ihren Schritt wohl überlegt hat. „Es war eine schöne und interessante Zeit für mich, in der ich viele Menschen kennengelernt und viel Dankbarkeit und Wertschätzung erfahren habe“, betont Handl und wünscht ihrer Nachfolgerin und bisherigen Stellvertreterin Erna Mangeng alles Gute für die neuen Herausforderungen.

Die 41-jährige Wieselburgerin ist seit 21 Jahren diplomierte Gesundheits- und Krankenschwester und seit einem Jahrzehnt in der Sozialstation tätig. Sie will künftig die von ihrer Vorgängerin aufgebaute Arbeit fortführen und das Team noch erweitern. Dabei ist es ihr auch wichtig, ein offenes Ohr für die 32 Mitarbeiter zu haben.

„Wir haben ein gutes Betriebsklima, das Miteinander steht dabei immer im Vordergrund. Zudem sind die Arbeitsbedingungen ideal und die Flexibilität wird gefördert“, sagt Mangeng und wünscht sich neben einer neuen Stellvertreterin und auch viele Menschen, die sich für den Pflegeberuf begeistern können. „Denn neues Personal wird künftig besonders wichtig sein, um den erhöhten Pflegebedarf bewältigen zu können“, ergänzt Pflegeleiterin Andrea Reiter.

Den Beweis liefert die scheidende Leiterin per se: „Viele meiner jetzigen Kunden kenne ich schon sehr lange. Damals habe ich nämlich schon ihre Eltern betreut.“