Neues Betriebsgebiet: Top-Lage soll Top-Qualität anlocken

Erstellt am 26. Januar 2022 | 05:31
Lesezeit: 3 Min
Stadtgemeinde Wieselburg und Raiffeisenbank Mittleres Mostviertel vermarkten gemeinsam neues, 2,5 Hektar großes Betriebsgebiet direkt an der Umfahrungsabfahrt Brauerei/Wibeba.
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Die Stadtgemeinde Wieselburg soll weiter wachsen – bevölkerungsmäßig, aber auch in puncto Bedeutung als Wirtschaftsstadt und Arbeitsstätte in der Region. Vor allem die Möglichkeiten, die sich durch die neue Umfahrung Wieselburg ergeben, sollen perfekt genutzt werden. Nach dem über 20.000 m² großen Betriebsareal von Klenk & Meder, der officelog GmbH und der Klaus Lercher Group GmbH (siehe Infobox), starten Stadtgemeinde und Raiffeisenbank Mittleres Mostviertel nun mit der Vermarktung des unmittelbar daneben liegenden 25.171 m² großen Betriebsareals.

Die Candor Raiffeisen Immobilien GmbH, eine 100-Prozent-Tochter der Raiffeisenbank Mittleres Mostviertel, ist Eigentümerin der Betriebsfläche und verwertet diese abgestimmt mit der Stadtgemeinde. „Es geht hier nicht um Schnelligkeit oder Quantität, sondern um Qualität. Das ist ein Betriebsgebiet in Top-Lage, direkt an der Umfahrungsabfahrt mit bester Infrastruktur – Wasser, Kanal, Fernwärme und Glasfaserinternet. Wir wollen hier keine Lagerhallen aufstellen, wo keine Menschen arbeiten, oder Industrie ansiedeln, sondern qualitativ hochwertige Arbeitsplätze schaffen. Daher haben wir als Gemeinde bei der Vermarktung auch ein Mitspracherecht in Form des Vorverkaufsrechtes“, erklärt SPÖ-Bürgermeister Josef Leitner.

Auch Raiba-Direktor Leopold Grubhofer sieht den Fokus auf Ansiedelungen von Handwerks-, Technologieunternehmen sowie Betrieben der Lebensmittel- und Energiebranche. Der Richtpreis pro Quadratmeter liegt bei 72 Euro netto, wobei die Fläche ab 3.000 m² teilbar ist. „Details sind mit der Gemeinde zu verhandeln. Uns als Bank ist es wichtig, die Region weiterzuentwickeln. Daher beteiligen wir uns auch an solchen Betriebsgebieten oder ähnlichen Entwicklungsprojekten“, betont Grubhofer. Die Raiffeisenbank, die auch beim Wirtschaftspark Wolfpassing oder dem Wieselburger Hotel I’m Inn beteiligt ist, ist zuletzt auch bei der officelog GmbH mit 24,9 Prozent eingestiegen. „Vielleicht wechselt nach einigen Jahren das eine oder andere Start-up die Straßenseite und gründet hier ein eigenes Unternehmen. Das wäre ein guter Kreislauf“, sagt Grubhofer. Auch Förderungen sind im Betriebsareal lukrierbar. Einerseits über ecoplus, die Wirtschaftsagentur des Landes. Andererseits über die Stadtgemeinde für die Schaffung neuer Arbeitsplätze oder bei ökologisch relevanten Maßnahmen.

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