So soll das Ärztezentrum ausschauen. Die Investoren präsentieren erste Ansichten ihres geplanten Zentrums.

Von Christian Eplinger. Erstellt am 07. Juni 2019 (04:34)
Schaubild: X-Architekten
So soll das künftige Geschäfts- und Ärztezentrum samt Wohnungen am ehemaligen Lagerhaus-Areal in Wieselburg ausschauen. Im Untergeschoß viel Glas, in den Obergeschoßen eine Außenhülle aus transparentem Metallgitternetz. „Wir sind mit der Planung auf Schiene. Das Projekt ist mit der Stadtgemeinde Wieselburg vorbesprochen und soll Ende Juli oder Anfang August eingereicht werden. Der Baubeginn ist für Dezember 2019 oder Jänner 2020 geplant“, erklärt Klaus Zehetner. 

Im Untergeschoß viel Glas, in den Obergeschoßen ein edles, transparentes Metallgitternetz als Außenhülle mit begrünten Terrassen auf den Wohnebenen. Das Ganze in L-Form samt Tiefgarage für 42 Stellplätze. In der Vorwoche präsentierten die beiden Geschäftsführer der „Beethovenstraße 3 Errichtungs-GmbH“, Klaus Zehetner und Jürgen Antonitsch, erstmals die Ansichten des geplanten Zentrums am ehemaligen Lagerhaus-Areal direkt gegenüber dem City Center.

Im Erdgeschoß sollen auf 1.000 m2 Geschäftslokale angesiedelt werden. Mieter und Branchen wollen Antonitsch und Zehetner zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht verraten. Aber man sei schon sehr weit. „Im besten Fall ist nur noch eine Fläche von 200 m2 frei. Da hätten wir gerne einen Mode- oder Textilhändler – idealerweise ein Kindermodengeschäft“, verrät Zehetner. Im zweiten Obergeschoß- und im Dachgeschoß sind insgesamt 22 kleine Stadtwohnungen mit 50 bis 70 m2 vorgesehen. Hier stehen die Gespräche mit möglichen Interessenten erst am Anfang. Prunkstück des Gebäudes soll aber das erste Obergeschoß werden.

Auf 1.000 m2 ist dort ein Ärztezentrum vorgesehen, wobei die Investorengruppe trotz gewisser Skepsis einheimischer Ärzte (die NÖN berichtete) am Ziel Primärversorgungszentrum festhalten will. Am 20. Mai gab es diesbezüglich ein Gespräch mit interessierten Ärzten im Gesundheitszentrum Enns. „Dort stand auch der ansässige PVZ-Manager Wolfgang Gruber Rede und Antwort. Als Nächstes wollen wir noch im Juni einen Gesprächstermin mit Krankenkasse, NÖGUS, Ärztekammer und interessierten Ärzten zustande bringen. Dabei soll es auch um Förderungen und Finanzierungsmodelle gehen“, erklärt Klaus Zehetner.