Staatspreis für Innovation: ZKW unter den Finalisten. ZKW hat unter mehreren hundert Bewerbungen den Sprung ins Finale für den Staatspreis für Innovation geschafft.

Von Redaktion NÖN.at. Erstellt am 22. Oktober 2020 (13:42)
Bundesministerin Margarete Schramböck übergibt den Staatspreis Innovation 2020. Im Studio für ZKW live vor Ort: Stefan Hauptmann, General Plant Manager ZKW Lichtsysteme (2. von rechts).
Monika Fellner

Eingereicht hat der Wieselburger Lichtsysteme-Spezialist das neue „[HD]mirrorZ“-Lichtmodul, eine LED-Technologie, die eine dynamische Lichtverteilung in Echtzeit und damit blendfreie Fahrzeug-Scheinwerfer ermöglicht. Zusätzlich kann das intelligente Lichtsystem Symbole auf die Fahrbahn projizieren und potenzielle Gefahrenquellen, wie z.B. Wildwechsel, ausleuchten. Zukünftig soll die Technologie in autonomen Fahrzeugen die Kamerasensoren unterstützen.

„Schon nominiert zu sein, ist etwas ganz Besonderes“, sagte Margarete Schramböck, Bundesministerin für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort, die am 19. Oktober im Puls 4 TV-Studio den Staatspreis für Innovation an die Lenzing AG überreichte. Unter den sechs Finalisten landeten neben Lenzing und ZKW die Unternehmen Frequentis DFS Aerosense, Ares Genetics, BHS Technologies sowie AT & S Austria Technologie & Systemtechnik.

Ausgezeichnete Lichttechnik

[HD]mirrorZ ist ein hochauflösendes LED-Licht für Hauptscheinwerfer, das auf einem optischen Chip mit 1,3 Millionen winzigen Spiegeln basiert. Mit seiner dynamischen Lichtverteilung passt das System das Licht der jeweiligen Fahrsituation optimal an. Außerdem vermeidet es eine etwaige Blendung anderer Verkehrsteilnehmer und unterstützt den Lenker in Verkehrssituationen, die besondere Aufmerksamkeit verlangen. Basis ist ein von ZKW entwickeltes Steuergerät, das die Daten zahlreicher Sensoren in Echtzeit verarbeitet und damit vollautomatisch die Lichtverteilung steuert.

Die ersten Fahrzeuge, die die neue [HD] mirrorZ-Technologie verwenden, befinden sich derzeit in Entwicklung und werden voraussichtlich 2021 erstmals auf der Straße zu sehen sein. „Das System setzt neue Maßstäbe für die Verkehrssicherheit. Wir gehen bewusst den Weg der Innovation und investieren strategisch in Forschung und Entwicklung. Ziel ist es, mit zukunftsweisenden Lösungen die Sicherheit im Straßenverkehr zu steigern“, so Schubert.