Tipps für den Christbaum-Kauf

Kurt Huber aus Wieselburg weiß, was beim Kauf des perfekten Weihnachtsbaums wichtig ist.

NÖN Redaktion Erstellt am 11. Dezember 2019 | 04:32
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Der Wieselburger Christbaum-Bauer Kurt Huber ist das ganze Jahr über mit seiner Kultur beschäftigt. Die ersten Bäume verkauft er schon ab Oktober.
Foto: Huber

So wie die Supermärkte schon ab Ende August ihre Lebkuchenherzen verkaufen, die Christkindlmärkte schon Mitte November Maroni braten, so beginnt auch die Auswahl des idealen Christbaums schon früh. „Die ersten Stammkunden haben ihren Baum schon im Oktober ausgesucht. Viele lieben es, ganz in Ruhe durch die Christbaumkultur zu spazieren und ohne die vorweihnachtliche Hektik ihren Baum auszusuchen.“ verrät Kurt Huber, Christbaum-Bauer aus Leidenschaft. Die Bäume werden mit Namensschild versehen. Geschnitten werden sie jedoch erst kurz vor Weihnachten, wenn der Mond ideal steht.

Die meisten greifen nach wie vor zur Nordmannstanne. „Sie haben ein edles Grün und duften ausgesprochen gut. Großer Vorteil: Die Nadeln der Nordmannstannen stechen nicht und die Bäume halten länger, ohne dass sie ihre Nadeln verlieren“, weiß Huber. Das ganze Jahr sieht er seinen zahlreichen Christbäumen rund um seinen Karpfenteich mitten in Wieselburg nicht nur beim Wachsen zu, sondern ist auch mit der Pflege beschäftigt. Bis ein Baum wirklich groß genug ist, vergehen fünf bis sieben Jahre.

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Der Christbaumbauer legt viel Wert auf Regionalität und darauf, dass seine Bäume bio sind. „Meine Kunden schätzen es, dass der Baum in Wieselburg gewachsen ist und keine ewig langen Transportwege hinter sich hat“, ist er stolz auf seine grüne Oase. Zu sehen ist jedes Jahr ein besonders schöner Baum aus seiner Kultur beim Christkindlmarkt im Schlosspark.